Freistädter Arbeitslosenquote: Nur Rohrbacher und Eferdinger haben weniger Jobsuchende

Freistädter Arbeitslosenquote: Nur Rohrbacher und Eferdinger haben weniger Jobsuchende

Mag. Claudia Greindl Mag. Claudia Greindl, Tips Redaktion, 16.05.2018 15:11 Uhr

BEZIRK FREISTADT. Mit einer Arbeitslosenquote von drei Prozent liegt der Bezirk im OÖ Ranking hinter Rohrbach und Eferding an dritter Stelle. Im April 2018 sind um 134 Freistädter ( minus 13,5%) weniger auf Arbeitsuche als vor einem Jahr. Der Rückgang betrifft alle Altersgruppen.

„Auch die Zahl der über 50-Jährigen fällt, wenn auch minimal, erstmals seit langer Zeit wieder“, freut sich Alois Rudlstorfer, Leiter des AMS Freistadt. Derzeit suchen 300 über 50-Jährige (140 Frauen/160 Männer) einen neuen Job. Trotz des leichten Rückgangs um ein Prozent ist das, laut Rudlstorfer, noch immer die Altersgruppe, die es auf dem Arbeitsmarkt bei weitem am schwersten hat. „Wir setzen deshalb den bereits laufenden Förderschwerpunkt für ältere Arbeitssuchende fort“, sagt Rudlstorfer.

Fachkräftemangel zwingt zu Älteren

Dass es auf dem Arbeitsmarkt Möglichkeiten gibt, zeigen die 553 offenen Stellen im Bezirk. Das sind immerhin ein Viertel mehr als Ende April 2017. „Der Fachkräftemangel wird immer größer, und die Betriebe werden bald verstärkt auch auf das Potenzial der älteren Arbeitssuchenden zurückgreifen“, glaubt der AMS-Chef. Den derzeit gemeldeten 150 offenen Lehrstellen stehen 39 Lehrstellensuchende gegenüber.

Jede vierte Lehrstelle bleibt unbesetzt

Das bedeutet, dass jede vierte Lehrstelle heuer unbesetzt bleiben wird. „Ein im Bezirk kaum beachtetes Potenzial sind jugendliche AsylwerberInnen, die einen Lehrplatz suchen“, sagt Rudlstorfer. Unter 25-jährige Asylwerber können, bei Vorlage einer Beschäftigungsbewilligung, als Lehrlinge aufgenommen werden. Genauere Infos gibt es beim AMS.

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