Konrad Lorenz und den Graugänsen auf der Spur

Daniela Toth Daniela Toth, Tips Redaktion, 09.02.2017 15:11 Uhr

ALTMÜNSTER/GRÜNAU. Spannend wurde es für eine Gruppe hochbegabter Kinder aus ganz OÖ, als sie gemeinsam mit Almtaler Forschern dem „Vermächtnis“ von Verhaltensforscher Konrad Lorenz nachgehen durften.

Didone Frigerio, Verhaltensbiologin von der Konrad Lorenz Forschungsstelle in Grünau, gab den Schülern in der Talenteakademie im Schloss Traunsee zunächst eine wissenschaftliche Einführung. Danach ging es zur Forschung „ins Feld“: Bei der Wildschwein-Fütterung im Cumberland Wildpark erkannten die Schüler mehrere der individuell markierten wilden Raben – wenngleich es Diskussionen gab, ob Rabe Voldemort tatsächlich anwesend war oder nicht.

„Mutigere“ Männchen?

Bei einem Experiment stellten die Schüler fest, dass die männlichen Raben in den Volieren eher als erste bei einem Test mitmachen, als die Weibchen. Interessante Einblicke gab es bei einem Interview mit Forschungsstellen-Leiter Kurt Kotrschal, emotionaler Höhepunkt des dreitägigen Projektes war die Fütterung der Graugänse.

„Bleib neugierig!“

„Jetzt verstehe ich, warum du Forscherin geworden bist!“, meint Moritz, einer der jungen Teilnehmer, während des Experimentierens zu Didone Frigerio. „Bleib neugierig! Stelle Fragen! Überprüfe jede Behauptung!“, so die Ermutigung an die „Forscherkollegen“.

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