Lesung: Amüsantes und Ironisches über die Heimat

Lena Johanna Landeck, Leserartikel, 04.09.2012 10:00 Uhr

Auszusetzen hat die Autorin Dominika Meindl an ihrer Heimat Oberösterreich so Einiges. Dennoch: „Lassen Sie mich deklarieren, dass ich dieses Land liebe. Nur bilde ich mir nichts darauf ein, hier geboren zu sein. (...) Nun bin ich aber hier – und es lebt sich gut hier. Trotz allem. Wegen vielem.“

Am Donnerstag, 13. September, liest Dominika Meindl um 19.30 im Gramaphon aus ihrem neuen Buch mit dem Titel „In der Heimat der Fußkranken - Polemiken, Reportagen und Liebeserklärungen aus Oberösterreich“. Die Autorin bedient sich in ihrem Werk vornehmlich der Kunst der Ironie. So schreibt sie beispielsweise: „Wenn Außenstehende zu Oberösterreich befragt werden, fällt ihnen zuerst Adolf Hitler ein. Dann folgen Voest und vielleicht das Faktum, dass Linz 2009 Europäische Kulturhauptstadt war.“Doch habe das Land zwischen Böhmerwald und Alpen, zwischen Inn und Enns, durchaus noch mehr zu bieten als all das: „Most und Goldhauben, eine Rekorddichte an Freiwilligen Feuerwehren und – als Exportschlager – die welthärteste ehemalige Innenministerin (jetzt Finanzministerin) Mitteleuropas.“ Attribute, welche erfahrungsgemäß alle Mal auch über die Landesgrenze hinaus Sympathien hervorrufen: „Die Vielfalt von Oberösterreichs Topografie, aber nicht nur sie, hat viele Fußmarode der Weltgeschichte zum Bleiben bewogen.“In ihrem, auf eine sehr persönlich anmutende Art und Weise verfassten Buch, vereint Meindl sowohl Reportagen und Polemiken als auch Glossen und zeichnet so ein, ihrer Meinung nach, aktuelles und authentisches Porträt des Landes, ohne einen trotzigen Anspruch auf endgültige Antworten zu stellen, wohl aber in dem Betreben, ihrem Leser neue Blickwinkel zu eröffnen, Altbekanntes zu entstaubend und Unvertrautes in das Bewusstsein zu rücken. Der Eintritt zu der Veranstaltung kostet 4 Euro. 

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