OTELO-Filmabende im Rahmen der Klimagenusswochen

OTELO-Filmabende im Rahmen der Klimagenusswochen

Sabrina Lang Sabrina Lang, Tips Redaktion, 15.05.2019 08:43 Uhr

GRIESKIRCHEN. Im Rahmen der Klimagenusswochen, einem Projekt des Klimabündnis OÖ in Kooperation mit dem OÖ. Umweltressort zeigt das Offene Technologielabor (OTELO) Grieskirchen Filme zum Thema. Am Donnerstag, 16. Mai um 19.30 Uhr wird „Immer noch eine unbequeme Wahrheit“ gezeigt. Am 23. Mai um 19.30 Uhr steht „Is eh ois do – Szenen zu erneuerbarer Energie in Österreich“ auf dem Programm und am Freitag, 24. Mai, um 19.30 Uhr wird der Film „Landraub“ gezeigt. Detail-Informationen zu den Filmen auf www.tips.at.

Das System Milch

Der Südtiroler Dokumentarfilmregisseur Andreas Pichler zeigt, dass sich hinter dem unschuldig anmutenden Lebensmittel ein milliardenschweres Industriegeflecht verbirgt.

Fast auf jeder Milchpackung sehen wir das Bild glücklicher Kühe, doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Milch ist ein gefragter Rohstoff, mit dem knallhart gehandelt wird. Dieser Dokumentarfilm über die Welt der Milch wirft einen Blick hinter die Kulissen. Wir treffen Landwirte, Industrielle, Wissenschaftler und anderen Experten, um die Frage zu beantworten, welche weitreichenden Folgen das große Geschäft mit der Milch hat - auf die Tiere, auf die Umwelt und auf uns Menschen selbst. DAS SYSTEM MILCH ist eine cineastische Reise über mehrere Kontinente, die mit Vorurteilen aufräumt und Lösungen aufzeigt.

 

Immer noch eine unbequeme Wahrheit

In der Fortsetzung von „Eine unbequeme Wahrheit“, in der Donald Trump eine der Hauptrollen spielt,schaut Al Gore – trotz des von Trump verkündeten Ausstiegs aus dem Pariser Klimaabkommen – optimistischer in die Zukunft. Seine Hoffnung basiert unter anderem auf den Erfolgen beim Ausbau der erneuerbaren Energien.

Zwei Jahre lang begleiteten die Filmemacher Al Gore, wie er durch die Lande zieht, um den Menschen die Gefahren des Klimawandels zu verdeutlichen und sie zum Handeln anzuregen.In „fast schon schaurig schönen Bildern“ werden im Film auf emotionale Weise die Auswirkungen des Klimawandels beschrieben. Immer noch eine unbequeme Wahrheit zeigt auch, wie sich Al Gore mit Klimaexperten austauscht und versucht, weltweit auf Politiker einzuwirken.

 

Is eh ois do

Szenen zu erneuerbarer Energie in Österreich

Sonne, Wind, Wasser, Biogasanlagen, Photovoltaik, Solarthermie, Geothermie sind heute allgemein bekannt. Der Ausstieg aus Atomenergie und die Reduktion fossiler Energieträger werden öffentlich diskutiert. Arbeitsplätze gehen durch die Energiewende nicht verloren, sondern werden geschaffen und umgeschichtet. Der jährliche Energiebedarf und CO2 Ausstoß steigen trotz Kyoto-Zielen. Energieeffizienz wird zum wichtigsten Terminus. Öl- und Gasimporte können verringert werden, wenn Häuser richtig saniert werden und auf Solarthermie umgestiegen wird. Historische Staustufen werden immer häufiger für Kleinwasserkraftwerke genützt. Niedrigenergiehäuser oder Passivhausstandards befinden sich bereits in EU-Richtlinien. Kaufkraft kann in Millionenhöhe im Land bleiben, wenn Gemeinden, Städte, Private, Firmen auf erneuerbare Energie aus Österreich umsteigen. Der Klimawandel betrifft uns alle. Viele Personen glauben an eine realistische gänzliche Umstellung auf Erneuerbare Energie ab dem Jahr 2050.

Der Film zeigt funktionierende Lösungen und authentische Persönlichkeiten in Österreich, die die Wende bereits vollzogen haben. Texte aus Politik, Wirtschaft und engagierten Menschen aus dem Zukunftsforum Windhaag ergänzen die Szenen. Ein Positiv-Szenario, das zeigt wo wir stehen, was wir können und welche Dinge sich verändern werden.

 

Landraub

Ackerland wird immer wertvoller und seltener. Jedes Jahr gehen etwa 12 Millionen Hektar Agrarfläche durch Versiegelung verloren. Nach der Finanzkrise 2008 hat das globale Finanzkapital die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Mit dem Landraub wollen die Reichsten der Welt sich Zugriff auf die wichtigste Ressource dieser Welt sichern. Statt Bauern bestimmen dann Profitinteressen über die Böden. Wenn wir den Raubzug nicht verhindern, werden unsere Lebensgrundlagen zerstört.

LANDRAUB portraitiert die Investoren und ihre Opfer. Ihr Selbstbild könnte unterschiedlicher nicht sein. Die einen sprechen von gesundem Wirtschaften, Sicherung der Nahrungsversorgung und Wohlstand für alle. Die anderen erzählen von Vertreibung, Versklavung und vom Verlust der wirtschaftlichen Grundlagen.

LANDRAUB erzählt in großen Bildern von den Folgen. Die Böden werden für GPS-gesteuerte Maschinen im großen Stil eingeebnet, der Verbrauch an Wasser, Chemie und Energie ist in der Agrarindustrie enorm. Für jede eingesetzte Energieeinheit können bei der industriellen Landwirtschaft nur drei Energieeinheiten geerntet werden, bei der kleinbäuerlichen dagegen sieben mal mehr - 23 Energieeinheiten.

LANDRAUB zeigt die Dimensionen. Eine Fläche halb so große wie Europa wurde bereits aufgekauft, die Bauern und indigenen Völker mussten weichen. Statt Nahrung für die Region anzupflanzen, wird im großen Stil für die Märkte der wohlhabenden Länder produziert.

LANDRAUB erzählt, was das mit uns zu tun hat. Es sind Programme der EU, die zu Mega-Plantagen für die Biosprit-Erzeugung und zur Zuckerproduktion führen. Und es sind Entwicklungshilfe-Gelder aus Österreich, mit denen Super-Reiche ihre Investitionen absichern.

LANDRAUB wühlt auf, macht nachdenklich und animiert zum aktiven Tun. Der Widerstand gegen „Landgrabbing“ wird kräftiger und lauter.

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