Rote Jugend fordert mehr Aufklärungsarbeit zum Thema Homosexualität

Karin Wansch, Leserartikel, 16.05.2012 16:00 Uhr
HAGENBERG. Für mehr Sensibilität im Umgang mit Homosexualität setzt sich die „Aktion Kritischer Schüler“ (AKS), die Sozialistische Jugend (SJ) und die Initiative „Sozialdemokratie und Homosexualität“ (SoHo) ein. „Gerade Jugendliche, die zu ihrer eigenen Sexualität finden, müssen unterstützt werden, egal ob sie hetero-, homo- oder bisexuell lieben. Ebenso gehören Transgender-Personen oder Intersexuelle vor Mobbing geschützt und bei ihrem schwierigen Weg unterstützt“, sagt Sandra Kathofer, Vorsitzende der SJ Hagenberg. „Dazu bedarf es nicht nur vermehrt Information für alle Beteiligten, sondern einen offenen Umgang mit diesen sensiblen Themen, ohne ins Lächerliche noch ins rein Sexuell-Biologische abzuschweifen“.  Ausgeschlossen aus der Gesellschaft Traurige Tatsache ist die hohe Selbstmordgefahr bei lesbsichen und schwulen Jugendlichen, wie zahlreiche Studien und Fälle belegen. „Homo- und Transphobie gehören im Kern bekämpft, dazu zählt auch der Ausschluss eines Teil der Gesellschaft aus Schulbüchern und dem Unterricht. Dem müssen wir mit aller Vehemenz entgegenwirken“, ergänzt Michael Leiblfinger, Landesvorsitzender der SoHo Oberösterreich. Deshalb muss dem Thema Homosexualität in den Schulen mehr Platz eingeräumt werden, fordert die rote Jugend. „Wir wollen neben der generellen Thematisierung von Homo- oder Bisexualität in den Schulbüchern und im Unterricht auch einen Sexualkundeunterricht, der von schulfremden, extra ausgebildeten Sexualpädagogen durchgeführt wird und in dem genügend Raum für die verschiedensten Formen von Sexualität und Liebe ist“, sagt Thomas Pilgerstorfer von der AKS Freistadt. Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHO) Der IDAHO wird seit 2005 jährlich am 17. Mai gefeiert. Dabei spielt der 17. Mai eine entscheidende Rolle: 1990 wurde genau an diesem Tag Homosexualität von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus ihrem Diagnoseschlüssel entfernt
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