Chancengleichheit als Schlüssel zum Erfolg: RISC Software startet ein Frauenprojekt

Chancengleichheit als Schlüssel zum Erfolg: RISC Software startet ein Frauenprojekt

Regina Wiesinger Regina Wiesinger, Tips Redaktion, 04.11.2017 11:12 Uhr

HAGENBERG. Mit einem Frauenanteil von ungefähr einem Drittel der Belegschaft ist die RISC Software GmbH bereits über dem Branchendurchschnitt von ca. 14 Prozent. Diese Stärke soll mit Hilfe des Projektes „FEMPowered@RISC“ weiter ausgebaut werden. In diesem vom FFG Programm „Talente“ geförderten Projekt werden bestehende Mitarbeiterinnen auf Führungsrollen vorbereitet.  

Die erste von vielen Weiterbildungsmaßnahmen war der Workshop zum Thema Genderkompetenz, an dem zehn Mitarbeiterinnen und vier Mitarbeiter der RISC Software teilnahmen. „Chancengleichheit fängt bereits bei der Sprache an“, erklärt Angelika Rauch. Als erfahrene Gender-Expertin begleitet sie das Projekt und unterstützt mit ihrem fachlichen Know-how im Bereich gender- und diversity-freundlicher Mediengestaltung.

Frauen in der Technik

Im Workshop wurden neben der gendergerechten Kommunikation auch die Themen Frauen in der Technik und Gender in der Forschung diskutiert. Die Darstellung der Relevanz des sozialen Geschlechts (Gender) in den spezifischen Forschungsthemen ist für die RISC Software besonders wichtig. Neben Frauenförderung im Unternehmen wird speziell dieser Aspekt gemeinsam mit Angelika Rauch auch in weiterer Folge noch thematisiert und diskutiert.

Frauen in Führungspositionen bringen

„Ich finde es wichtig, dass Frauen in Führungsebenen vertreten sind. Das wirkt sich auch positiv auf das Unternehmen aus. Wir machen mit diesem Projekt erneut einen wichtigen Schritt, um Frauen in der Technik zu fördern“, sagt Projektleiterin Manuela Wiesinger-Widi.

Weitere Trainings werden in den Bereichen Projektmanagement, Mitarbeiterführung, Konfliktmanagement und fachliche Weiterbildung durchgeführt. Zusätzlich führt die RISC Software GmbH ein Mentoring-Programm ein, das neuen Mitarbeiterinnen Orientierung beim Einstieg in die Firma bieten wird. Um das Thema „Frauen in der IT“ sichtbarer zu machen, werden auch Vorträge an Bildungseinrichtungen abgehalten.

Vorprojekt war bereits erfolgreich

Das Vorgängerprojekt FUTURISC setzte den Fokus auf die Vergabe von Praktikumsplätzen. „Durch das Projekt damals konnten wir viele neue Mitarbeiterinnen für uns gewinnen und langfristig halten. Es war ein voller Erfolg“, sagt Geschäftsführer Wolfgang Freiseisen. Das Ziel ist nun, einerseits die Frauenquote im Unternehmen weiter zu erhöhen und andererseits Mitarbeiterinnen als Projektleiterinnen zu gewinnen.

 

Firmeninfo RISC Software GmbH

Seit der Gründung im Jahr 1992 durch Prof. Bruno Buchberger forscht und entwickelt die RISC Software GmbH für die Wirtschaft. Dabei werden in einzigartiger Weise die Kernkompetenzen Symbolisches Rechnen, Mathematik und Informatik im Rahmen der Kompetenzbereiche Logistik-Informatik, Industrielle Softwareanwendungen, Medizin-Informatik und modernste Rechentechnologien zur Entwicklung praxisgerechter Softwarelösungen eingesetzt. Das Unternehmen steht zu 80 Prozent im Eigentum der Johannes Kepler Universität Linz sowie zu 20 Prozent im Eigentum der Upper Austrian Research GmbH (Land OÖ). Mehr Informationen unter www.risc-software.at.

Das Projekt „FEMPowered@RISC“ wird im Rahmen des Programmes „Talente“ der FFG unter der Projektnummer 864544 gefördert.

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