Chancengleichheit für die digitale Zukunft: Das WWW ist heute so wichtig wie das ABC

Chancengleichheit für die digitale Zukunft: „Das WWW ist heute so wichtig wie das ABC“

Michaela Primessnig Michaela Primessnig, Tips Redaktion, 01.04.2019 14:11 Uhr

HAGENBERG/LINZ. Ein neues Forschungsprojekt der FH Oberösterreich-Fakultäten Hagenberg und Linz geht dem Problem, dass Jugendliche trotz täglicher Smartphone-Nutzung nicht ausreichend sicher und kritisch mit digitalen Medien umgehen können, auf den Grund und versucht, dafür Lösungen zu finden.

„Aktuelle Studien zeigen, dass vor allem sozial benachteiligte Jugendliche die Chancen, die das Internet bietet, nicht voll ausschöpfen können“, sagt Projektleiterin Christina Ortner von der FH OÖ. „Warum, ist allerdings nicht eindeutig erklärbar, dabei wäre dies ein wichtiger Ansatzpunkt, um mehr Chancengleichheit zu schaffen“, so die Forscherin und Lehrende am Studiengang Kommunikation, Wissen, Medien in Hagenberg weiter.

Kinder und Jugendliche auf digitale Zukunft vorbereiten

„Klar ist, dass das WWW heutzutage genauso wichtig ist wie das ABC“, betont auch Landeshauptmann Thomas Stelzer in der Agenda digitale Bildung OÖ, deren Anspruch es ist, Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrer Herkunft bestmöglich auf die digitale Zukunft vorzubereiten. Eben das ist auch das Ziel des vom Land Oberösterreich geförderten Projekts „Chancengleichheit für die digitale Zukunft“, bei dem Forscherinnen in Hagenberg und Linz zusammenarbeiten.

Seit vergangenem Oktober beschäftigt sich das Projektteam damit, sowohl die Bedingungen für die Entwicklung von Medienkompetenz als auch den Einfluss des sozialen Backgrounds auf diese zu ergründen. Christina Ortner und ihr Hagenberger Team werden mit Hilfe von Interviews mit ausgewählten Jugendlichen und ihren Eltern ergründen, mit welchen Herausforderungen diese beim Medienkompetenzerwerb zu kämpfen haben und wo genau Unterstützungsbedarf besteht.

Im Herbst soll es bereits Broschüren, Workshops, etc. geben

Bereits im Oktober sollen erste Ergebnisse präsentiert und in Form von wissenschaftlichen Beiträgen sowie Workshops und Broschüren für Stakeholder wie Schulen und Jugend- und Bildungsservice-Einrichtungen publiziert werden. „Wir hoffen, mit unseren neuen Erkenntnissen Änderungen zum Positiven herbeiführen zu können – schließlich geht es um die Zukunft unserer Kinder“, sagt Ortner.

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