Senioren übersiedeln: Nikolaus wird schon im neuen Zuhause gefeiert

Senioren übersiedeln: Nikolaus wird schon im neuen Zuhause gefeiert

Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 21.11.2013

HASLACH. Die Koffer sind teilweise schon gepackt, die Kästen ausgeräumt – die Bewohner sind bereit, in ihr neues Zuhause zu übersiedeln: Am 4. Dezember wird das Altenheim in Haslach in Betrieb genommen. Damit sind fünf der sechs Altenheime im Bezirk komplett neu. Das letzte noch ausständige, jenes in Lembach, wird ab 2015 saniert.

96 Bewohnerzimmer, vier Kurzzeitpflegeplätze und zwei Zimmer für Tagesgäste stehen in dem Neubau in Haslach für die älteren Menschen zur Verfügung. Damit gehören die Zeiten in dem 1936 als Spital eröffneten und zuletzt vor 25 Jahren generalsanierten alten Heim der Vergangenheit an. Mit ein wenig Wehmut, aber doch mehr Vorfreude, sind Bewohner und Mitarbeiter bereit für den Umzug. „Das Wohlbefinden wird auf jeden Fall massiv gesteigert“, ist Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner, Obfrau des Sozialhilfeverbandes Rohrbach, überzeugt. Denn statt der nicht mehr zeitgemäßen Doppelzimmer bekommt jetzt jeder sein eigenes Reich. Die rüstigeren Bewohner reisen mit Kleinbussen zu ihrem neuen Zuhause, Personen mit höherem Pflegebedarf werden von Rotkreuz-Mitarbeitern begleitet. Spätestens zum Nikolausfest soll der Umzug abgeschlossen sein und einem besinnlichen Advent nichts mehr im Wege stehen. Mehr Betten in Lembach  Während die Haslacher Senioren somit bald ein zeitgemäßes Zuhause haben, steht in Lembach noch viel Arbeit bevor: 2015 wird mit dem Zubau eines neuen Bettentraktes begonnen, damit auch hier auf Einzelzimmer umgestellt werden kann. Dann folgt die Sanierung des Altbaus. Mitterlehner und Bürgermeister Herbert Kumpfmüller rechnen mit einer Bauzeit von etwa drei Jahren, mit 115 Plätzen wird Lembach dann das größte Altenheim im Bezirk. Insgesamt betreibt der Sozialhilfeverband Rohrbach sechs Altenheime mit rund 520 Betten. Mit 550 Beschäftigten ist dieser einer der größten Arbeitgeber im Bezirk. Gemeindebund-Obmann Bürgermeister Josef Moser weist in diesem Zusammenhang auf die seit Jahren funktionierende Zusammenarbeit hin: „Mit dem SHV kooperieren Gemeinden schon lange zum Segen für die Menschen. Denn alleine könnten Gemeinden solch moderne Heime nicht finanzieren.“
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