Völlig abgehoben: Das Mühlviertel als Arbeits- und Lebensraum entdecken

Völlig abgehoben: Das Mühlviertel als Arbeits- und Lebensraum entdecken

Mag. Claudia Greindl Mag. Claudia Greindl, Tips Redaktion, 16.06.2017 11:46 Uhr

HIRSCHBACH. Der Fachhochschul-Campus ist für die meisten Studierenden an der FH Hagenberg der Nabel der Welt, über dessen Rand sie kaum hinausschauen. Kaum ist das Studium abgeschlossen, zerstreuen sich die Absolventen aus nah und fern arbeitsplatzbeding in alle Winde. Diesen Automatismus zu durchbrechen und Lust aufs Bleiben im Mühlviertel zu machen hat sich das Regionalmanagement OÖ vorgenommen.

Rund 30 FH-Studierende bekamen auf dem Flugplatz Hirschbach die einmalige Gelegenheit, mit Piloten des Fliegerclubs Freistadt das Mühlviertel aus der Vogelperspektive kennenzulernen. Zugleich suchten Vertreter von heimischen Firmen, die stets auf der Suche nach hochqualifiziertem Personal sind, den Kontakt mit den jungen Leuten.

Region von oben kennenlernen

„Wie kann man eine Region besser kennenlernen als von oben?“ wünschten sich Wilhelm Patri (Regionalmanagement OÖ) und Euregio- und Wirtschaftskammerobfrau LAbg. Gabi Lackner-Strauss, den Studierenden Lust auf eine Existenzgründung im Mühlviertel zu machen. „Der Bezirk Freistadt ist nicht zuletzt durch die Grenzöffnung und die S 10 unglaublich dynamisch geworden, es siedeln sich zahlreiche Firmen an, die ihre Fachkräftebedarf decken wollen“, so Lackner-Strauss.

Attraktives Kultur- und Freizeitangebot

Die FH Hagenberg bilde in ihren zahlreichen Lehrgängen genau diese aus. „Die Studierenden kommen aus ganz Österreich, wir möchten sie auf Dauer im Mühlviertel willkommen heißen“, sagte Wilhelm Patri. Auch das Kultur- und Freizeitangebot in der Region sehr attraktiv.

Strahlende Gesichter

Angesichs der strahlenden Gesichter nach den Rundflügen scheint dieses Ziel nicht utopisch zu sein. „Als Vorarlberger war mir diese Gegend nördlich von Hagenberg völlig unbekannt. Sie aus der Vogelperspektive zu sehen, war ein tolles Erlebnis“, zeigte sich etwa FH-Student Linus Heimböck begeistert.

„Genau so ein Format brauchen wir!“

Ebenso aufgeräumt war die Stimmung bei den Firmenvertretern, darunter Walter Kreisel von Kreisel Hometec Freistadt. Tobias Wöss von Loxone Smart Home in Kollerschlag und Thomas Pendele von CDE-Communications Data Engineering GmbH aus Hagenberg. „Wow, genau so ein Format brauchen wir, um Fachkräfte zu bekommen“, zeigte sich Thomas Pendele, selbst ein „Zuagroaster“ aus Bayern, begeistert.

Auf der Suche nach kreativen, hungrigen Talenten

Auch Walter Kreisel sah den Nachmittag als Erfolg: „Wir sind immer auf der Suche nach kreativen, hungrigen Talenten, die bereit sind, Technik auch einmal gegen den Strich zu denken. Mit einigen konnte ich gute Gespräche führen.“ Und für Tobias Wöss von Loxone passen die Mobile Computing-Studenten genau ins Firmenprofil: „Unser Mark wächst, ebenso das Aufgaben, die wir mit unserem Team bewältigen“, hofft er auf Interesse von Absolventen.

 

 

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