Straßenmeisterei Kirchdorf im Dauereinsatz

Straßenmeisterei Kirchdorf im Dauereinsatz

Susanne Winter, MA Susanne Winter, MA, Tips Redaktion, 11.01.2019 16:12 Uhr

BEZIRK KIRCHDORF. So viel Schnee hat es schon lange nicht mehr gegeben. Die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Kirchdorf sind im Dauereinsatz.

„Wir sind mit all uns zur Verfügung stehenden Fahrzeugen unterwegs. Die große Herausforderung liegt jetzt darin, den vielen Schnee mit Schneefräsen hinauszufräsen“, berichtet Raffael Gittmaier, Dienststellenleiter der Straßenmeisterei Kirchdorf. Darum wurde das schwerste Gerät, ein LKW mit fix aufgebauter Fräse von der Betriebswerkstätte Ried im Innkreis angefordert. Dieser LKW ist seit Montag auf der L550 Hengstpaß Straße zwischen Innerrosenau und Oberlaussa unterwegs.

Teilweise mit sechs Fräsen unterwegs

Des Weiteren helfen die Straßenmeistereien Steyr, Kremsmünster und Weyer mit einer Fräse aus. Teilweise sind sechs Fräsen gleichzeitig unterwegs. Das hat es, laut Gittmaier, in Kirchdorf noch nie gegeben. Der Hengstpaß und der Pyhnrpaß sind momentan gesperrt. Es gilt absolutes Fahr- und Gehverbot. „Leider mussten wir feststellen, dass der Schranken am Pyhrnpaß zweimal mit Gewalt geöffnet wurde. Es wird ausnahmslos jede Übertretung angezeigt. Eine Person konnten wir auch auf frischer Tat erwischen. Diese Personen begeben sich selbst, aber auch andere in Lebensgefahr. Da wird klar eine rote Linie übertreten“, ist Raffael Gittmaier verärgert.

250 Kilometer Erhaltungsgebiet

In den vergangenen Tagen sind Gittmaier und sein Stellvertreter, Stefan Wieser, fast nurmehr mit den massiven Schneefällen in der Pyhrn-Priel Region beschäftigt. Von den insgesamt 53 Mitarbeitern sind 27 für den Winterdienst eingeteilt. Sieben eigene und sieben externe betreuen das Erhaltungsgebiet das 250 Kilometer umfasst. Der Bereitschaftsdienst wurde erhöht, da viele Bäume umgestürzt beziehungsweise gefährdetet sind.

Größte Straßenmeisterei in Oberösterreich

Im Land Oberösterreich ist die Straßenmeisterei Kirchdorf die größte Straßenmeisterei. In Windischgarsten ist zusätzlich ein Winterstützpunkt stationiert. Das Gebiet reicht vom Pyhrnpaß bis Wartberg an der Krems und die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Kirchdorf sind für alle Bundes- und Landesstraßen zuständig.

Winterdienstkoordinator beobachtet das Wetter

Ein Winterdienstkoordinator ist ständig unterwegs und beobachtet das Wetter. Es gibt acht Glättefrühwarnmessstellen, die mit Kameras und Bodensensor ausgestattet sind. „Wir haben acht Salzsilos und zwar in Kirchdorf, Pettenbach, Windischgarsten, St.Pankraz, und Leonstein, wenn alle voll sind, sind 1000 Tonnen Salz eingelagert“, berichtet Raffael Gittmaier.

„Jeder muss seinen Beitrag leisten“

„In der Fahrschule lernt man, dass die Fahrgeschwindigkeit den Fahrbahnverhältnissen anzupassen ist. Leider ist dies oft nicht der Fall. Wir sind alle sehr bemüht, die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Doch der Winterdienst kann nur funktionieren, wenn jeder seinen Beitrag leistet. Auch ignorieren viele LKW-Fahrer die Schneekettenpflicht. Dies verursacht oft massive Probleme, da auch wir nicht vor- und zurückkommen. Im Winter gilt generell einfach ein paar Minuten früher wegfahren und dafür sicher ans Ziel kommen“, rät Raffael Gittmaier.

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