Gondeln statt Schlepper: In fünfeinhalb Minuten bequem vom Hochficht Zentrum auf den Reischlberg

Gondeln statt Schlepper: In fünfeinhalb Minuten bequem vom Hochficht Zentrum auf den Reischlberg

Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 12.09.2017 06:05 Uhr

HOCHFICHT. Die 56 Gondeln stehen bereits am Parkplatz beim Hochficht Zentrum und auch sonst ist nicht zu übersehen, dass die nächste Skisaison mit einer gewaltigen Neuerung startet: Seit Ende April laufen die Arbeiten für die Seilbahn, die Skifahrer bequem in fünfeinhalb Minuten auf den Gipfel des Reischlbergs bringt. In weniger als drei Monaten kann die Fahrt beginnen.

Es ist modernste Seilbahn-Technik, die hier zum Einsatz kommt, berichtet Hochficht Bergbahnen-Geschäftsführer Gerald Paschinger, der sich gerade wieder ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten macht. „Wir sind voll im Zeitplan. In gut einer Woche werden die Seile montiert und die Gondeln eingehängt. Dann kann der Probebetrieb starten, Abnahmetermin ist für Mitte bis Ende November anvisiert“, erklärt Paschinger näher. Am 2. Dezember ist der Saisonstart geplant.

Wetterfest ins Kinderland

Mit der neuen, 10,5 Millionen Euro teuren Anlage der Südtiroler Seilbahn-Firma Leitner können 2800 Personen pro Stunde befördert werden - bequem, schnell und sicher geht es in den einzelnen Gondeln, die Sitzplätze für zehn Personen bieten, den Berg rauf. Oder man steigt bei der Mittelstation aus, die direkt beim Förderbandlift des Kinderlandes steht. „Mit der Gondelbahn konnten wir nicht nur den alten Reischlberg-Lift aus den 60er-Jahren ersetzen, sondern machen auch das Kinderland am Rehberg leichter erreichbar. Das war uns ein besonderes Anliegen und die Qualität unseres Familienskigebietes wird sich damit massiv erhöhen“, ist der Hochficht-Chef überzeugt.

Garage für die Gondeln

Warum die Zwischenstation die größte der drei Seilbahn-Stationen am Hochficht ist, liegt daran, dass hier die Gondeln am Abend vom Seil genommen und garagiert werden. Außerdem ist eine Revisionsbühne für Wartungsarbeiten vorgesehen, sowie eine Photovoltaik-Anlage mit 50 kW Leistung, die einen Beitrag zur Stromversorgung im Skigebiet leistet.

Offener und übersichtlicher

Von der Talstation des alten Schlepplifts ist übrigens nichts mehr zu sehen, der ganze Kreuzungsbereich wurde somit offener und übersichtlicher. Mit dem Aushubmaterial wurde zudem der untere Abschnitt der Standard-Abfahrt verbreitert. „Das sind Kleinigkeiten, die der Skifahrer vielleicht gar nicht bewusst wahrnimmt, aber dennoch enormen Komfort bringen“, freut sich Gerald Paschinger. Investiert wurde am Hochficht auch wieder in den Ausbau der Beschneiungsanlage, damit auf jeden Fall perfekte Pisten garantiert sind.

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