Nach 271.000 Fahrten ist Zehner-Gondelbahn am Hochficht jetzt offiziell in Betrieb

Nach 271.000 Fahrten ist Zehner-Gondelbahn am Hochficht jetzt offiziell in Betrieb

Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 10.01.2018 12:50 Uhr

HOCHFICHT. 77.103 Schifahrer haben seit 8. Dezember in der neuen Zehner-Gondelbahn am Hochficht bereits Platz genommen, 271.000 Fahrten hat diese schon hinter sich, ehe die Reischlbergbahn jetzt ganz offiziell in Betrieb genommen wurde. Bei schönstem Schiwetter feierten jede Menge Ehrengäste diese Investition, die für die ganze Region etwas bringt.

Schon vor drei Jahren wurden die ersten Pläne gewälzt, um den 50 Jahre alten Reischlberglift und die Holzschlag-Doppelschlepplifte zu ersetzen. „Wir wollten gleichzeitig unser Familienschigebiet qualitativ weiterentwickeln. Und das ist uns mit der neuen Gondelbahn mit Zwischenstation beim Kinderland gelungen. Die sensationellen Rückmeldungen der Gäste bestätigen, dass die Seilbahn die richtige Entscheidung war“, zeigt sich Gerald Paschinger, Geschäftsführer der Hochficht Bergbahnen, zufrieden.

Wertschöpfung für die Region

10,5 Millionen wurden in mehr Sicherheit und Komfort für die Schifahrer investiert. Gut angelegtes Geld, sind sich die Ehrengäste einig. „Die Weiterentwicklung und der Bau der Gondelbahn sind ein wichtiger Wirtschaftsmotor und Quantensprung für die Tourismusregion rund um den Hochficht. Die Investition unterstreicht vor allem auch, dass wir an die Region glauben“, betonte Landeshauptmann Thomas Stelzer bei der kleinen Eröffnungsfeier bei der Hochficht-Talstation.

Sein Stellvertreter, ÖVP-Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Michael Strugl ergänzte: „Nur laufende Investitionen bringen Gäste zu uns. Gleichzeitig sind Investitionen in die touristische Infrastruktur immer auch ein Investitionsmotor für andere Wirtschaftszweige, von dem vor allem Unternehmen in der Region profitieren. Erfahrungsgemäß gehen mehr als die Hälfte aller Investitionsaufträge an Unternehmen in einem Umkreis von 30 Kilometer.“

Was Hänschen nicht lernt...

Als perfektes Familienschigebiet sorge der Hochficht natürlich auch dafür, dass schon Kinder vom Schifahren begeistert sind - „das sind unsere Gäste von morgen“, sagte Strugl. Das ist auch ganz im Sinne von ÖSV-Präsident und Hochficht-Miteigentümer Peter Schröcksnadel. „Wer als Kind nicht Schifahren lernt, tut dies als Erwachsener sicher nicht mehr. “Dann fahren sie zum Urlaub in die Karibik, als Schifahrer bleiben sie hier in Österreich.„ Er selbst findet zum Schifahren immer Zeit, egal ob's Wetter schön ist oder nicht, egal ob die Piste lang oder kurz ist - Hauptsache er könne Schifahren, meinte Schröcksnadel.

Gastronomie profitiert

Nicht zuletzt profitiert auch die Gastronomie von der neuen Gondelbahn. Schließlich kommen mit dieser auch Gäste ohne Schi auf den Berg und somit zur “Überlebenshütte„. Markus Rubasch, Kämmerer des Stiftes Schlägl, hat da nichts dagegen. Aber “die Qualität unseres Schigebietes wird sicher nicht an der Menge Bier gemessen, sondern daran, wie zufrieden die Gäste sind.„

Nächste Investition kommt bestimmt

Ein Zurücklehnen gibt es am Hochficht auch nach dieser Großinvestition nicht. “Sukzessive werden wir weiter an Qualitätsverbesserungen arbeiten„, verriet Geschäftsführer Paschinger. Unter anderem denkt er an die Verlängerung des Nachtschilaufs, der sehr gut angenommen wird. Voraussichtlich ab nächster Saison soll dann ab der Bergstation bei Flutlicht gefahren werden können.

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