Inge Rinke zieht Bilanz ihrer ersten Amtsperiode

Claudia  Brandt Claudia Brandt, Tips Redaktion, 06.09.2012 14:00 Uhr

KREMS. Wenige Wochen vor der Gemeinderatswahl hat Bürgermeisterin Inge Rinke gemeinsam mit der Kremser ÖVP-Spitze ihre Leistungsbilanz für die Jahre 2007 bis 2012 vorgelegt. Außerdem gab das Stadtoberhaupt einen Ausblick auf künftige Projekte und ihre Ziele nach der Wahl.

In ihrer Leistungsbilanz führte die Bürgermeisterin eine Vielzahl an Projekten an, die in den vergangenen fünf Jahren realisiert worden sind. So habe man unter anderem in die Bereiche Kunst und Kultur, Tourismus, Umwelt, Bildung und Soziales investiert. Eines der größten Projekte dabei sei der Hochwasserschutz mit einem Investitionsvolumen von  29 Millionen Euro gewesen (zwölf Prozent davon entfielen auf die Stadt Krems).Im Bereich Tourismus nannte Rinke unter anderem den Umbau der Dominikanerkirche zu einem Museum und den Bau des Schifffahrts- und Welterbezentrums. Zudem verwies Rinke auf das „Rekordergebnis“ bei den Nächtigungszahlen im Jahr 2011.„Die Investitionen werden sich rechnen“, gab sich die Stadtchefin überzeugt. Denn 60 Prozent davon fließen Rinke zufolge in die Wirtschaft, wodurch viele Arbeitsplätze geschaffen worden seien. Die Bürgermeisterin musste allerdings einräumen, dass keines der Projekte ohne die Fördermittel des Landes möglich gewesen wäre. Rinke verteidigte jedoch die angespannte finanzielle Lage der Stadt und sprach von einer „sinnvollen Spar- und Investitionspolitik“.Als Projekt in der näheren Zukunft nannte die Rathauschefin die Verkehrsplanung. Die Stadt habe hier soeben die Stelle eines Sachverständigen ausgeschrieben. Außerdem müsse überprüft werden, wie es mit dem Hallenbad weitergehen soll. Geld für einen Neubau sei in den nächsten Jahren jedoch nicht vorhanden.Im Hinblick auf eine mögliche zweite Amtszeit nennt Rinke die Bereiche Bildung, Gesundheit und Umwelt als Schwerpunkte ihrer Arbeit: „Kinder, ältere Menschen und Behinderte sollen gut versorgt sein“. Außerdem wolle sie die Rahmenbedingungen für Arbeitsplätze sicherstellen. Nicht zuletzt bräuchte Krems laut Rinke künftig mehr Hotels.  Eines davon könnte direkt an der Donau – nämlich zwischen Schwimmbad und Schifffahrtsaufsicht – entstehen.

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