Er half 44 Jahre lang notleidenden und kranken Menschen: Rutengeher Josef Reinthaler verstorben
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Er half 44 Jahre lang notleidenden und kranken Menschen: Rutengeher Josef Reinthaler verstorben

Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 15.05.2018 13:19 Uhr

LEMBACH. Heute, Dienstag, wird Josef Reinthaler zu Grabe getragen. Als Rutengeher haben ihn die Leute im Bezirk und weit darüber hinaus gekannt, 44 Jahre lang hat er seinen Mitmenschen bei Krankheit und Not geholfen.

In seiner Tätigkeit als Rutengeher hatte der Lembacher Kontakt zu vielen kranken Menschen, vor allem zu krebskranken Menschen. Er hat immer wieder gesagt, dass kaum ein Krebspatient nicht vorher eine Zeitlang dem negativen Einfluss bestimmter „Strahlungen“ ausgesetzt war. Egal, ob das nun Wasseradern-Strahlungen oder die negativen Strahlungen von bestimmten elektronischen Geräten waren. Diese massiven Elektrosmog verursachenden Strahlungsquellen in den modernen Haushalten sind seiner Ansicht nach oft genauso schädlich wie Wasseradern.

Weit gereister Rutengeher

Seine Tätigkeit übte der 1936 geborene Lembacher hauptsächlich in Österreich und Deutschland, aber auch manchmal in Tschechien und in der Slowakei aus. Unzählige Brunnen, Stellplätze für Tiere und gute Schlaf- und Arbeitsplätze für Menschen wurden von ihm gesucht und gefunden; so manchem Klienten hat er bei seinem Besuch aber auch ins Gewissen geredet. Verlangt hat er für seine Dienste nichts - nur was man ihm gerne dafür geben wollte. Vielleicht auch deswegen, weil eine Rutengeherin und Heilerin aus Vorchdorf seiner damals schwer erkrankten Frau Rosa ebenfalls unentgeltlich einen gesunden Schlafplatz gesucht hat. Auf diesem konnte seine Ehefrau wieder genesen und Josef Reinthaler hat dadurch auch seine ganz besonderen Fähigkeiten langsam entdecken können und seine Berufung gefunden.

Grippe hat ihn geschwächt

Kraft hat der bodenständige Mann, der in der Landwirtschaft, in der Papierfabrik Obermühl oder als angelernter Bauarbeiter gearbeitet hat, bei seiner Familie geschöpft. Von einer Grippe im Frühjahr hat sich der fast 82-Jährige nicht mehr erholt. Er starb am 12. Mai im Krankenhaus Rohrbach.

 

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