110.000 Besucher genossen den Linzer Höhenrausch 2018 über den Dächern von Linz

110.000 Besucher genossen den Linzer Höhenrausch 2018 über den Dächern von Linz

Karin Seyringer Karin Seyringer, Tips Redaktion, 03.10.2018 10:08 Uhr

LINZ. Der mittlerweile siebente Höhenrausch geht mit 14. Oktober zu Ende, schon jetzt wurde erfreuliche Bilanz gezogen. Mit durchschnittlich 750 Besuchern täglich werden mit Ende des Höhenrausches 2018 insgesamt rund 110.000 Besucher gekommen sein. Trotz Sommerhitze wurden damit gleich viele gezählt, wie beim letzten Höhenrausch 2016.

„Der Höhenrausch ist in vielfacher Hinsicht ein Erfolg, das Interesse ist höchst erfreulich“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer, der gerade auch die 1.111.111 Besucherin des Höhenrausches seit Bestehen 2009 empfangen durfte. „Der Höhenrausch ist eine besondere Marke, die auf Oberösterreich aufmerksam macht, und wo auch der Inhalt stimmt.“

2.500 Besucher an Spitzentagen

145 Tage dauert der diesjährige Höhenrausch. Der Tagesdurchschnitt liegt bei 750 Personen, wobei an Spitzentagen 2.500 Besucher in der Ausstellung waren. Die meisten Leute besuchen den Höhenrausch an den Wochenenden, an Samstagen und Sonntagen sind durchschnittlich 1.600 Besuchern in der Ausstellung unterwegs.

August durch Sommerhitze eingebrochen

Die Hitze im Sommer brachte bei den Besucherzahlen im August einen Absturz. War der August bislang stets der beste Monat, bilanziert man hier dieses Jahr am schlechtesten. Trotzdem ist in Summe das Besucherinteresse ungebrochen hoch. Wie beim letzten Höhenrausch 2016 liegt die Besucherzahl bei insgesamt etwa 110.000, mit Ende am 14. Oktober werden das Ausstellungsformat über 1.120.000 Besucher seit 2009 besucht haben.

Gäste aus allen Landesteilen

69,7 Prozent der Besucher kommen aus Oberösterreich, es gibt nur elf oberösterreichische Gemeinden aus denen heuer bisher niemand beim Höhenrausch in Linz war. Die Verteilung zeigt, dass der Zentralraum sehr gut vertreten ist. Beim geografisch entfernteren Innviertel gibt es noch Luft nach oben. 18,2 Prozent der Besucher kamen  aus anderen Bundesländern Österreichs, 12,1 Prozent waren internationale Gäste, davon die Hälfte aus Deutschland.

Etwa 20 Prozent der Besucher haben sich durch die Ausstellung führen lassen (knapp 1.330 Führungen bis Ende September), was gleichzeitig aber auch eine gewisse Kapazitätsgrenze für die Mitarbeiter des Höhenrausches bedeutet.

Hälfte der Künstler mit Oberösterreich-Bezug

„Insgesamt 64 Künstler, Künstlerkollektive und Kunststudenten waren am diesjährigen Höhenrausch vertreten, 31 davon mit Bezug zu Oberösterreich“, so OÖ Kulturquartier-Direktor Martin Sturm. „Das zeigt, dass die Idee der Achse zwischen der Region und Internationalität etwas bringt.“ „Die Mischung aus internationalen Topkünstlern und regionalen, prozesshaften Projekten mit oberösterreichischen Künstlern ist Teil des Erfolgsgeheimnisse“, so auch Landeshauptmann Stelzer.

Für Künstler Andreas Strauss, der den Multispace am Höhenrausch-Dach gestaltet hat, bietet der Höhenrausch eine besondere Möglichkeit des Netzwerkens. „Das ist ein Platz, wo Kontakte entstehen, ein fast unterschwelliges aber vor allem ein tragfähiges Netzwerk zwischen den Künstlern.“

Schiff bleibt hängen

Das Aushängeschild des diesjährigen Höhenrausches, das „Flying Ship“ des russischen Künstlers Alexander Ponomarev, wird auch nach Ende des Höhenrausches 2018 noch längere Zeit montiert bleiben und weithin sichtbar sein.

Nächster Höhenrausch 2020

Der nächste Höhenrausch ist für 2020 geplant, aber auch 2019 soll es ein Projekt geben, kündigt Martin Sturm an, und verrät dabei nur das Stichwort „Künstliche Paradiese“.

 

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Kommentare

  1. Angelika 12.10.2018 12:53 Uhr

    sehr schöne Ausstellung - Auf jeden Fall ist der Höhenrausch erfolgreich, also wer Erfahrungen mit dem Höhenrausch gemacht hat, der weiß dass nicht nur das Ausstellungskonzept stimmig ist, sodern denn auch noch die Räumlichkeiten und vor allem die angegriffenen Themen, wie denn heuer das Wasser, das birgt so vieles in sich wie nicht anderes und es gab tolle Momente und der Blick über die Dächer der Stadt ist auf jeden Fall ausnahmslos toll!

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