Mit einem eigenen Blog die Karriere ankurbeln

Christina-Anna Stenz, Leserartikel, 06.09.2012 16:00 Uhr

Personaler sind neben den sozialen Netzwerken auch auf Blogs aktiv. Wer als Bewerber selbst ein interessantes Blog schreibt, kann durchaus in den Bewerbungsunterlagen darauf verweisen. Mit originellen Ideen kann man sich von der Masse abheben und auch für den späteren Job Pluspunkte sammeln.

Immer mehr Menschen nutzen das Internet zur persönlichen Markenbildung. Seine Online-Reputation sollte man deshalb besser selbst in die Hand nehmen bevor es andere tun. Zusätzlich liegt es voll im Trend, ein Blog zu schreiben. Der Begriff „Blog“, auch „Web-Log“ ist eine Wortkreuzung aus World Wide Web und Log für Logbuch. Gemeint ist damit ein auf einer Website geführtes Tagebuch oder Journal, das meistens öffentlich ist und in dem mindestens eine Person ihre Gedanken niederschreibt oder Themen festhält.Sich von anderen abheben Für diejenigen, die durch Fachwissen auffallen wollen, ist ein Blog das Richtige. Die Auswahl an kostenfreien Blogging-Seiten ist groß – von Wordpress über Tumblr oder bloglovin, man findet auf jeden Fall ein verfügbares Plätzchen für seine Blogeinträge. Sich ein Blog einzurichten ist noch relativ leicht, schwieriger wird es, es am Leben zu halten und publik zu machen. Inhalte müssen regelmäßig verfasst und online gestellt werden. Als Blog-Schreiber muss man für sein eigenes Blog auch Werbung machen. Am einfachsten geht das auf Plattformen wie Facebook, Twitter oder Google-Plus. Um auf dem neuesten Stand zu bleiben, ist es ratsam, auch andere Blogs zu verfolgen. Wenn man ein erfolgreiches Blog führt, sollte man keinesfalls darauf verzichten, dieses auch in den Bewerbungsunterlagen anzuführen. Das ist nicht nur reine Selbstwerbung, denn Bewerber sollten einen neuen Arbeitgeber über die eigenen publizistischen Aktivitäten informieren. Der Blog-Auftritt ist quasi eine Dauerbewerbung, denn ein potenzieller Arbeitgeber macht sich einen ersten Eindruck von Person und Fachwissen. Liebesgeständnisse oder politische Ansichten haben daher nichts im Blog verloren. Pflicht ist allerdings ein klares Kommunikationskonzept. Dafür muss man sich zu Beginn die Frage stellen, wen man erreichen möchte, was die Themen sind und wie sich der Blogger als Person positioniert. Mitdiskutieren Will man sich ohne eigenes Blog einen Namen machen, dann kann man durch das Mitreden in anderen Blogs oder bei Karriereseiten in anderen sozialen Netzwerken ebenfalls auf sich aufmerksam machen. So zeigt man seine Fachkompetenz und hinterlässt seinen Namen. Generell ist es aber zu wenig, nur selbst zu bloggen. Auch andere Blogs wollen gelesen werden und bringen neue Designs oder Inhalte.

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