Verbesserung für Rollstuhlfahrer

Jürgen Affenzeller Jürgen Affenzeller, Tips Redaktion, 14.08.2012 18:00 Uhr

LINZ. Gleich mehrere Gehsteige im Kreuzungsbereich sollen im Linzer Stadtgebiet künftig baulich abgesenkt werden, da sie zuvor für Rollstuhlfahrer oftmals eine unüberwindbare Hürde darstellten.

Die Ausgangsposition: Auch bei abgesenkten Gehsteigen wurde bisher in Linz eine Schwelle von mindestens drei Zentimetern eingebaut. Für Rollstuhlfahrer stellen jedoch genau diese drei Zentimeter eine unüberwindbare Hürde dar. Nun soll es künftig auf Kreuzungen und Übergängen mit taktilen Bodeninformationen (Leitsystem für Sehbehinderte) möglich sein, vermehrt eine Nullabsenkung auf Fahrbahnhöhe durchzuführen. „Die taktilen Bodeninformationen reichen blinden Personen als Kennzeichnung für das Ende des Gehsteiges aus. Eine drei Zentimeter hohe Bordsteinkante ist in diesem Fall nur zur zusätzlichen Sicherheit“, beschreibt der Behindertenkoordinator der Stadt Linz, Ewald Reinthaler. „Macht es aus technischen oder optischen Gründen Sinn, kann diese Absenkung auch im gesamten Gehsteig- und Kreuzungsbereich erfolgen.“ In Verhandlungen zwischen Planern, Tiefbau und Vertretern der betroffenen Gruppen wurde nun vereinbart, im Bereich der taktilen Bodeninformationen auf mindestens einem Meter Breite den Gehsteig auf gleiche Höhe mit der Fahrbahn abzusenken.Auch weitere kritische Punkte im Stadtgebiet sollen künftig entschärft werden, wie Reinthaler weiß: „Am Taubenmarkt und auf der Mozartkreuzung etwa gibt es Übergänge vom Gehsteig auf die Fahrbahn, die für Rollstuhlfahrer kaum bis gar nicht überwindbar sind. Der Tiefbau Linz nimmt sich dieser Sache an.“

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