Das ändert sich 2018 für Autofahrer

Das ändert sich 2018 für Autofahrer

Karin Seyringer Karin Seyringer, Tips Redaktion, 03.01.2018 15:10 Uhr

LINZ/OÖ. Zum Jahreswechsel gibt es auch wieder neue Vorschriften für Autofahrer - von der Digitalen Vignette bis zu neuen Pickerl-Toleranzfristen.

Mit 2018 kann das Autobahnpickerl nun auch digital erworben werden. Die Preise sind ident zur Klebevariante, allerdings startet die Gültigkeit aufgrund des Rücktrittrechts bei Käufen im Internet erst ab dem 18. Tag nach dem Kauf. Erhältlich ist die digitale Vignette vorerst nur über den Webshop der ASFINAG.

Neue Pickerl-Toleranzfristen

Bei bestimmten Fahrzeugklassen kommt es zu Änderungen bei den Prüfintervallen und Toleranzfristen. So dürfen Taxis, Rettungsfahrzeuge sowie Krankentransporte künftig bereits drei Monate vor Ablauf des Pickerls zur §57a-Begutachtung kommen, dafür entfällt die Überziehungsfrist. Diese Regelung gilt für sämtliche Lkw-Fahrzeugklassen sowie für Autobusse und Traktoren.

Zudem gibt es auch Neuerungen bei der Begutachtung von Oldtimern, wissen die Experten des ARBÖ.

Alle neu genehmigte Pkw und Lkw mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen müssen ab dem 1. März 2018 mit einem eCall-Notrufsystem ausgestattet sein. Mit 1. September 2018 müssen alle Neufahrzeuge die WLTP-Normverbrauchswerte ausweisen. Dadurch werden bei Neufahrzeugen die Normverbrauchsangaben steigen. Finanzielle Folgen für die Autokäufer hat dies vorerst nicht.

Künftig wird die Moped-Führerscheinprüfung am Computer absolviert, die Umstellung soll im ersten Halbjahr 2018 erfolgen.

Änderungen in Deutschland

Auch in Deutschland gelten für Autofahrer neue Regelungen. Besonders wer in den Grenzgebieten unterwegs ist sollte auf Folgendes achten: Künftig kostet dem Fahrer der Verstoß gegen die situative Winterreifenpflicht in Deutschland 60 Euro, darüber hinaus muss der Zulassungsbesitzer des Fahrzeugs 75 Euro Strafe bezahlen. Einige Verkehrsstrafen wurden in Deutschland massiv erhöht: So müssen Autolenker, die keine Rettungsgasse bilden, künftig mindestens 200 Euro bezahlen, bei Behinderung von Einsatzfahrzeugen mindestens 320 Euro. Auch die Handynutzung ohne Freisprecheinrichtung kostet nun mindestens 100 Euro.

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