Im Straßenverkehr unbedingt sichtbar sein

Im Straßenverkehr unbedingt sichtbar sein

Nora  Heindl   Anzeige, 07.11.2018 09:00 Uhr

OÖ. Fußgänger und Radfahrer sind bei Unfällen im Straßenverkehr immer die Schwächeren. Daher ist eine gute Sichtbarkeit besonders wichtig, damit Autofahrer rechtzeitig bremsen oder ausweichen können bevor ein Unfall passiert. 

„Wir wissen, dass 90 Prozent aller Informationen im Straßenverkehr über das Auge aufgenommen werden. Rechtzeitig sehen und gesehen werden ist daher entscheidend für die Vermeidung von Verkehrsunfällen. Jetzt im Herbst, wo die Wege von und zur Arbeit hauptsächlich in der Dämmerung und im Dunkeln zurückgelegt werden und zusätzlich häufig Regen und Nebel die Sicht behindern, sollte man bewusst reflektierende Materialien einsetzen“, sensibilisiert AUVA-Landesstellendirektorin Mag. Marina Pree-Candido.  

Was sieht ein Autofahrer?

Bei schlechter Sicht wird ein dunkel gekleideter Fußgänger erst auf eine Entfernung von 25 bis 30 Meter wahrgenommen. Bei 50 km/h und einem Bremsweg von 40 Metern ist das oft zu spät, um einen Unfall zu vermeiden. Mit heller, kontrastreicher Kleidung werden Personen deutlich früher erkannt, nämlich schon auf eine Entfernung von 40 bis 50 Meter. Kleidung mit Reflexionsmaterial schützt am besten vor Unfällen. Mit ihr wird man bereits auf eine Entfernung von 130 bis 160 Meter gesehen.

Sichtbarkeit = Sicherheit

1. Den besten Schutz, um gesehen zu werden, bieten reflektierende Elemente auf Mützen, Schuhen, Jacken, Taschen und Schultaschen. Bei Kindern sollten möglichst viele Stellen, von den Schuhen bis zum Oberkörper, reflektierende Elemente aufweisen.

2. Radfahrer sollten zusätzlich überprüfen, ob alle Reflektoren am Fahrrad vorhanden sind und die Beleuchtung eingeschaltet ist und funktioniert.

3. Straßen sollten nach Möglichkeit nur an beleuchteten Stellen wie bei Ampelanlagen oder Schutzwegen überquert werden.

4. Autofahrer sollten darauf achten, aus allen Scheiben freie Sicht zu haben und wenn nötig, diese von Eis oder Schnee zu befreien. Insbesondere im Bereich von Schulen, Bus- und Straßenbahnhaltestellen gilt es, besonders vorsichtig und bremsbereit zu fahren.

Das Service der AUVA für Versicherte:

  • Präventionsangebote zur Reduktion von Unfällen und Fehlzeiten
  • Schnelle Rechtsauskünfte
  • Beratung nach einem Arbeitsunfall bzw. Unterstützung bei der Meldung
  • Schutz vor Schadensersatzforderungen in Betrieben
  • Spitzenbehandlung in eigenen UKH und Reha-Zentren
  • Angebote zur beruflichen Rehabilitation und Umschulung nach Arbeitsunfällen
  • Leistung von finanziellen Entschädigungen 

Infos & Beratung

AUVA-Landesstelle Linz

05 93 93 32701, luv@auva.at

www.auva.at

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