Interview: Vanessa im Glück, weil Steirermen auch very good für die Karriere san

Michaela Fabian, Leserartikel, 22.05.2012 14:00 Uhr

LUFTENBERG. Sie ist 14 Jahre jung, hübsch, ehrgeizig, talentiert und stellt damit mühelos die Weichen für eine vielversprechende Karriere: Die Luftenbergerin Vanessa Glück zeigt sich im Tips-Interview von ihrer besten Seite und führt auch hinter die Kulissen des erfolgreichen Musicals „Steirermen san very good“, mit dem sie kürzlich in Lenzing Oberösterreich-Premiere feierte.

Tips: Bei einem deiner ersten Fernsehauftritte hast du Dieter Bohlen die Hand geschüttelt. Was war das für ein Gefühl?Glück: Es war ein sehr aufregendes Gefühl, da ich ihn bis dahin nur vom Fernsehen kannte. Ich habe ein tolles Autogramm bekommen, das bei mir daheim einen besonderen Platz hat.Tips: Wie bist du zum Gesang gekommen und vor allem wie auf das Genre Volksmusik?Glück: Ich singe Schlager und bin eigentlich nur durch unsere Musikbox, die im Wohnzimmer steht, zu dieser Musik gekommen. Da liefen immer diese „alten Songs“, die ich mittlerweile auswendig kann. Es ergab sich bei einer Veranstaltung mitzusingen und bald darauf durfte ich bei Hanneliese Kreissl-Wurth vorsingen. Ein paar Wochen später landete ich beim „Internationalen Kinder Grand Prix“ in Südtirol. So fing 2009 alles an.Tips: Wie und wie häufig trainierst du deine Stimme?Glück: Ich trainiere meine Stimme, indem ich jeden Tag singe. Im Alltag so oft es geht, weil es mir einfach Spaß macht. Und dadurch wird die Stimme trainiert und gestärkt.Tips: Wie bist du an die Rolle im Musical„Steirermen san very good“ gekommen und wie hast du diese einstudiert?Glück: Meine Managerin Hanneliese Kreissl-Wurth ist die Komponistin und Erfinderin dieses Musicals, sie hat mir eine Rolle auf den Leib geschrieben. Einstudiert habe ich sie, indem ich mich in meine Rolle reinversetzt habe, und bei den ersten Proben wurde daran gefeilt.Tips: Gibt es Ähnlichkeiten zwischen dir und deiner Bühnenfigur?Glück: Sie singt, tanzt und albert wie ich gerne herum. Dadurch fällt es mir leichter, diese Rolle zu präsentieren.Tips: Womit hast du deine Nervosität vor der Premiere in Weiz bekämpft?Glück: Ich habe meine Lieblingslieder gesungen und hatte mit meinen Kollegen hinter der Bühne Spaß.Tips: Und wie war das vor der OÖ-Premiere in Lenzing?Glück: Das gab mir viel Motivation! Man will vor seiner Familie und Freunden zeigen, was man kann. Ich war aufgeregter als sonst, aber das war es wert.Tips: Wie funktioniert die Arbeit im Team, wie findest du dich zurecht?Glück: Wir haben viel Spaß zusammen und ich kann viel von den Kollegen lernen. Ich bin natürlich das Nesthäkchen von allen, aber ich werde vollkommen akzeptiert und darum ist es einfach super.Tips: Sind die Steirermen wirklich so very good, wie sie von sich behaupten?Glück: Die „Stoanis“ sind supernette Leute und trotz ihres Erfolges auf dem Boden geblieben. Ich bin froh, sie kennen zu dürfen und hab mir auch schon Tipps von ihnen geholt.Tips: Wie unterstützen deine Eltern deine Karriere in der Musikbranche?Glück: Sehr! Wenn ich zum Beispiel aufgeregt hinter der Bühne stehe, gibt mir meine Mama Kraft. Sie fahren mich überall hin und sind sehr stolz auf mich.Tips: Du hast auch viele Medientermine wahrzunehmen, Proben etc. Wie lässt sich das mit der Schule vereinbaren?Glück: Die Schule hat viel Verständnis. Aber wir schauen natürlich, dass sich die Termine auf das Wochenende konzentrieren.Tips: Gibt es schon Beschwerden von Freunden, für die du keine Zeit mehr hast?Glück: Eigentlich nicht. Denn sie kennen mich nur so und wissen, dass diese Auftritte wichtig für mich sind. Aber ich nehme mir trotzdem viel Zeit für meine Freunde, weil sie immer für mich da sind.Tips: Musst du, um deine Karriere voranzutreiben, auf etwas verzichten, auf dass du eigentlich nicht nur widerwillig verzichtest?Glück: Ich wüsste nicht, worauf ich verzichten müsste. Im Gegenteil! Ich komme viel herum und lerne neue Leute kennen.Tips: Wem eiferst du nach?Glück: Zum Beispiel Helene Fischer. Sie ist eine großartige Sängerin und Tänzerin. Aber ich möchte mein „eigenes Ding“ auf die Beine stellen und keinen nachahmen.Tips: Hast du schon mal mit Andreas Gabalier geplaudert?Glück: Ja, auch Andreas durfte ich schon kennenlernen und dazu sag ich nur: Steirermen san very good!Tips: Du hast einen Wunsch frei, welcher wäre das?Glück: Ich würde wahnsinnig gerne beim Musikantenstadl oder bei Carmen Nebel auftreten! Das halte ich mir vor Augen und hoffe, dass es eintrifft.Wie alles begann und wohin es führtVanessa steht auf Schlager, aber auch Rock, Pop und alles, was momentan angesagt ist. Wenn sie nicht gerade die Schulbank in der vierten Klasse im Europagymnasium in Linz drückt, singt und tanzt sie gerne oder beschäftigt sich mit ihren Haustieren: der Hündin Aisha, den Katern Tiger und Baloo und den drei Hasen.Vanessa sieht sich auch in Zukunft als Sängerin und Schauspielerin auf den Bühnen dieser Welt. Und wie es derzeit aussieht, ist sie auf dem besten Weg dahin: Nach einem Auftritt in der „Krone der Volksmusik(sieben Millionen Zuseher) im Jahr 2010 folgten Schlagersendungen im In- und Ausland, vor allem in Deutschland. In Stuttgart wurde sogar ein Fanclub gegründet, der mittlerweile eine bunte Anhängerschaft aus dem deutschsprachigen Raum, Russland, Tschechien, Polen, Isreal und Vietnam versammelt. 2010 wurde auch die erste Maxi-Single mit Vanessa produziert und veröffentlicht, was weitere Shows mit den Edlseern, Udo Wenders, Nici, dem Nockalm Quintett, den Zillertalern und vielen mehr nach sich zog.Mit dem Musical „Steirermen san very good“, in dem Vanessa das Töchterchen eines deutschen Urlauberehepaares spielt, tourt sie heuer durch Österreich und bald auch durch Amerika. Im Sommer ist Vanessa zu Gast bei der ARD-Sendung „Immer wieder sonntags“ mit Stefan Mross, zeitgerecht wird auch das neue Album im Laden stehen.Infos unter: http://www.vanessa-glueck.com/
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