Zehn Jahre WasserCluster Lunz: Kluge Köpfe mit Leidenschaft
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Zehn Jahre WasserCluster Lunz: Kluge Köpfe mit Leidenschaft

Ariane Zeilinger Ariane Zeilinger, Tips Redaktion, 16.10.2017 19:05 Uhr

LUNZ. Anlässlich der Feierlichkeiten rund um das zehnjährige Jubiläum konnten im Forschungszentrum  zahlreiche prominente Gäste aus Wissenschaft und Politik begrüßt werden.

Die Zahlen aus zehn Jahren Forschung am WasserCluster Lunz können sich sehen lassen:Über 125 Forschende aus 31 Nationen haben im Rahmen von 48 wissenschaftlichenProjekten aquatische Ökosysteme erforscht und die Ergebnisse in über 230Fachpublikationen veröffentlicht. Außerdem wurden 120 Universitätskurse abgehalten, andenen insgesamt rund 5.400 Studierende teilnahmen.

Erfolgreiche Forschungsprojekte

Über 50 Studierende schlossen ihre Dissertation, Master- oder Bachelorarbeit im WasserCluster ab, über 80 Schüler und Studierende absolvierten hier ein Praktikum. Im Mittelpunkt der Forschung stehen seit zehn Jahren Fragen rund um Klimawandel, Diversitätsforschung, Stoffkreisläufe,Gewässermanagement und Renaturierung von Gewässern. Zur Feier anlässlich des zehnjährigen Jubiläums, konnten die beiden Geschäftsführer des Forschungszentrums, Universitätsprofessor Thomas Hein und Birgit Humpelstetter, zahlreiche Gäste aus Politik und Wissenschaft begrüßen.

Seitens des Landes NÖ, das gemeinsam mit der Stadt Wien die Grundförderung für denWasserCluster zur Verfügung stellt, überbrachte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) persönlich Glückwünsche: „Der WasserCluster Lunz zeigt, dass Forschung im ländlichenRaum funktionieren kann und dass Wissenschaft nicht an Landesgrenzen aufhören darf.“

Auch der Wiens Landeshauptmann Michael Häupl (SPÖ), zeigt sich erfreut über die florierendeEntwicklung des Forschungszentrums: „Für moderne Wissenschaftsarbeit ist eineinterdisziplinäre Zusammenarbeit wichtig, deshalb unterstützt die Stadt Wien denWasserCluster Lunz.“

Die drei Träger-Universitäten des WasserClusters waren mit Rektor Martin Gerzabek (Universität für Bodenkultur Wien), Rektor Friedrich Faulhammer (Donau-Universität Krems) und Universitätsprofessor Hubert Keckeis (Universität Wien) prominent bei der Feiervertreten.

„Durch die enorme Leistung in der Lehre ist es sehr attraktiv für Studierende zumWasserCluster Lunz zu kommen“, so Rektor Martin Gerzabek der Universität für Bodenkulturin Wien .Am Nachmittag öffnete der WasserCluster für interessierte Besucher seine Pforten.

Informationen rund um das Thema Gewässerforschung

Bei geführten Touren durch das Haus, Bootsfahrten zur am See verankerten Forschungsinsel, Vorträgen und Infopoints konnten sich die Gäste über aktuelle Fragen der Gewässerforschung informieren. Besonderes Schmankerl am Rande der Veranstaltung wardas „WasserCluster Bier – für helle Köpfe“, gebraut aus dem Wasser des Lunzer Sees – beidem sich vielleicht so mancher Kopf für zukünftige Forschungsfragen inspirieren ließ.

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