Von Nixen, Wein und dem Teufel

Bettina Kirchberger, Leserartikel, 12.07.2012 11:00 Uhr

MELK. Die Buchautorin Friederike C. Raderer präsentierte Ende Juni ihr neues Buch „Donausagen“ im Stifts-Gartenpavillon. Nun plauderte die geborene Melkerin, im gemütlichen Ambiente bei ihr zu Hause, über ihr neues Werk.

Tips: Wie war die Präsentation zu Ihrem neuen Buch? Raderer: Es war ein wundervoll, lauer Sommerabend. Ich las aus meinem Buch, Markus Schneider sorgte mit seiner Gitarre für die musikalische Umrahmung. Es herrschte eine beinahe magische Stimmung, die alle Gäste sichtlich genossen.Tips: Worum geht es im Buch „Donausagen“?Raderer: Im Buch erzähle ich, wie der Name schon verrät, alte Sagen im Donauraum von Passau bis Budapest neu. Es lassen sich so viele Sagen in dieser Region finden, ich habe diese neu aufgegriffen und den alten Sagen eine neue und moderne Sprache eingehaucht. So sind zum Beispiel Geschichten von Nixen zu lesen. Der Teufel spielt eine wichtige Rolle bei allen Sagen und kommt fast in jeder Region vor. So handeln viele Geschichten vom Hobby des Teufels. Welche Freizeitbeschäftigung dies war, ist in meinem Buch zu lesen. Zwei Geschichten handeln von Melk und auch die Wachau ist ein großer Punkt in meinem Buch. Und wenn man die Wachauer Region in den Mund nimmt, ist selbstverständlich der Wein immer allgegenwärtig. Die Geschichten lassen sich leicht lesen und sind mit Spannung und Humor mit gewissem Augenzwinkern aufbereitet.Tips: Wie gestaltete sich die Vorbereitung zu diesem sehr umfangreichen Thema? Raderer: Ich hatte eine relativ lange Vorbereitungszeit mit sehr umfangreichen Recherchen. Diese dauerten etwa drei Monate. Das Buch habe ich dann an meinem Lieblingsort geschrieben. Hier in meinem Haus auf dem Dachboden habe ich eine Bibliothek mit einem Platz zum Schreiben. Wenn das Umfeld und die Atmosphäre passen, schreibt sich ein Buch beinahe alleine. 
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