Abriss bis Ende 2016: Krumpe ist beerdigt

Abriss bis Ende 2016: „Krumpe ist beerdigt“

Philipp Hebenstreit, Leserartikel, 28.10.2014 10:00 Uhr

Der große Diskussionspunkt bei der vergangenen Manker Gemeinderatssitzung war die ehemalige Bahnlinie, die bis Ende 2016 abgetragen werden muss. Die Stadt wird Teile des Gleisbandes kaufen. Fünf Mandatare waren dagegen – aus Protest gegen die NÖVOG.

Ab dem Güterweg Poppendorf bis zur Gemeindegrenze erhält die Gemeinde das Trassenband um den symbolischen Preis von 1,20 Euro. Bedingung ist eine überörtliche Nutzung, mit deren Planung in den kommenden zwei Jahren begonnen wird. Sollte dies nicht zustande kommen, besteht eine Rückgabemöglichkeit an die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG). Der Ankauf dieses Teilabschnittes wurde nur mehrheitlich beschlossen. Die Mandatare Hikade, Zierlich, Sommer (alle SPÖ), Karl Frühauf (FPÖ) und Hannes Zimola (ÖVP) stimmten dagegen. SPÖ-Stadtrat Anton Hikade: „Wir brauchen das Trassenband nicht. Es hätte ein überregionales Tourismusbahn-Konzept gegeben. Aber das ist rein politisch abgewürgt worden. Die Krumpe ist beerdigt.“ Auch VP-Mandatar Zimola meinte: „Kilb hat sich damals quergelegt. Die Politik macht sich unglaubwürdig dabei.“   Bahnbrücke wird gesprengt Der Bescheid zum Rückbau der Krumpe liegt bereits auf dem Tisch, der Abriss muss bis Ende 2016 vollzogen sein. In St. Leonhard/Forst und Ruprechtshofen stehen die Zeichen bereits jetzt auf Abriss. Am 4. November um 14 Uhr wird die Eisenbahnbrücke über die Melk vom Bundesheer gesprengt. Die Melker Pioniere sind von der NÖVOG mit der nachhaltigen Abtragung der Brücke beauftragt worden und machen eine Kaderübung daraus.
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