Die FPÖ setzt für die Wahl auf ein multikulturelles Team
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Die FPÖ setzt für die Wahl auf ein multikulturelles Team

Stefan Hinterdorfer, Leserartikel, 18.12.2017 12:02 Uhr

Die FPÖ setzt bei ihrer Spitze für die Landtagswahl überwiegend auf Kandidaten mit Migrationshintergrund. Neben der Melkerin Vesna Schuster, deren Eltern Gastarbeiter aus dem ehemaligen Jugoslawien waren, tritt auch Udo Landbauer, Sohn einer Perserin, für die FPÖ zur Landtagswahl an.

Die FPÖ spricht nicht nur über „Multi-Kulti“, sie lebt es auch. So nominiert sie gleich zwei Menschen mit Migrationshintergrund in ihr Spitzenteam zur Landtagswahl in Niederösterreich.

Bereicherung

Vesna Schuster ist Tochter von Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien, die sich aus wirtschaftlichen Gründen hier niederließen. Ihre Mutter hatte Probleme mit dem Erlernen der deutschen Sprache, da sie zu sehr in der Gastarbeiter-Community verankert war. Erst nach einigen Jahren fand sie sich in der Landessprache zurecht. Auf die Frage ob ihr Migrationshintergrund eine Bereicherung für die Politik ist, sagt sie: „Ich denke schon, dass das eine Bereicherung ist“ und weiter: „Es sind ja nicht alle böse, die kommen“ „Natürlich soll jeder, der kommt, eine Chance bekommen“.

Feste aus zwei Kulturen

Das Weihnachtsfest ist bei der orthodoxen Christin kulturell genauso bunt wie ihr Leben. Sie feiert sowohl am 24. Dezember als auch gemeinsam mit ihren Eltern das orthodoxe Fest am sechsten Jänner.

Spitzenkandidat

Auch der Berufspolitiker und Spitzenkandidat der Freiheitlichen in Niederösterreich hat Migrationshintergrund. Die Mutter von Udo Landbauer kommt aus dem überwiegend muslimischen Iran. 

Multikulturelle Gegenwart

Die FPÖ setzt bei der kommenden Landtagswahl auf Personen mit Migrationshintergrund. Auf Menschen, deren Vergangenheit nicht nur in Österreich, sondern auch außerhalb der nationalen Grenzen und in verschiedenen Kulturen ihren Anfang genommen hat. Indem die Freiheitlichen zwei Drittel ihres Spitzenteams mit nicht-autochtonen Österreichern besetzt, zeigt diese Partei, wie bunt, vielfältig und selbstverständlich das vermeintlich Fremde in unserer Gegenwart geworden ist.

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