BierIG in Brüssel: Bier muss ein natürliches Getränk bleiben
 

BierIG in Brüssel: „Bier muss ein natürliches Getränk bleiben“

Gerald Ecker, Leserartikel, 14.05.2013 10:00 Uhr
MOOSBACH/BRÜSSEL. Ein Innviertler im Einsatz für die Bierkultur. In einem dreitägigen Meeting in Belgien wurde auf europäischer Ebene die Zukunft des Bieres diskutiert. Als Präsident der Interessengemeinschaft der Bierkonsumenten (kurz BierIG) vertrat Martin Seidl (40, aus Moosbach) gemeinsam mit Jörg Prähauser (aus Wels) die österreichischen Anliegen. Ihre drei Kernforderungen: Eine liberale Brauweise soll die lebendige Biervielfalt bereichern. Der Konsument darf über die Inhaltsstoffe nicht getäuscht werden. Und vor allem: Bier soll ein natürliches Getränk bleiben - frei von Konservierungsmitteln und künstlichen Zusatzstoffen. Das Meeting in Brüssel und Löwen wurde von der Europäischen Kommission, dem Verbund der Europäischen Brauereien sowie der Union der Europäischen Bierkonsumenten durchgeführt und diskutierte die kommende Gesetzgebung über Konservierungsmittel und Bieretikettierungen. Das Ergebnis dieses Meetings wird als Grundsatzpapier dem Europäischen Parlament vorgelegt. Auch zurück im Innviertel widmet sich Martin Seidl der Bierkultur. Die BierIG bereitet das 10. Festival der Biervielfalt vor, das am 7. und 8. Juni gefeiert wird und in St. Peter am Hart stattfindet. Kurzinformation: Bier und Gesetz in Österreich  In Österreich ist Bier im Lebensmittelbuch „Codex Alimentarius Austriacus“ gesetzlich definiert.„Codex Kapitel B13“ beschreibt: „Bier ist ein aus Zerealien, Hopfen und Wasser durch Maischen und Kochen hergestelltes, durch Hefe vergorenes, alkohol- und kohlensäurehaltiges Getränk. [...] Als Zerealien (vermälzt oder unvermälzt) werden vorwiegend Gerste, Weizen, Roggen oder Erzeugnisse aus diesen verwendet.“ 
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