Rekord-Judoka Georg Reiter verkündet Karriereende

Rekord-Judoka Georg Reiter verkündet Karriereende

Martina Gahleitner Martina Gahleitner, Tips Redaktion, 11.10.2018 10:05 Uhr

NIEDERWALDKIRCHEN. Nach dieser Saison soll Schluss sein mit den Bundesliga-Judokämpfen für Georg Reiter: Der Rekordhalter in der Vereinshistorie des Union Judozentrum UJZ Mühlviertel, der auf momentan 103 Siege aus 167 Bundesliga-Einsätzen zurückblicken kann, hat seinen Karriereende angekündigt.

Das Nachbarschafts-Derby am Samstag (13. Oktober, 19.30 Uhr) gegen Dynamic One aus Hartkirchen in Niederwaldkirchen wird somit zum letzten Heimkampf in der Karriere von Georg Reiter. Der Bewerb wird als Oktoberfest aufgezogen - mit Festzelt, Musik, genug zum Essen und Trinken und vielen Leuten in Tracht, die übrigens aufgrund ihrer Kleidung diesmal keinen Eintritt zahlen. 

Der Biss fehlt

Warum der scheidende UJZ-Kapitän jetzt einen Schlussstrich zieht, erklärt er folgendermaßen: „Ich komme nicht mehr so zum Trainieren und habe auch nicht mehr so den Biss wie früher. Wenn du dann gegen Leute verlierst, wo du danach genau weißt, dass du nur wegen deines Trainingszustands verloren hast, dann zehrt das an dir. Dann möchtest du abtreten, solange du noch gut bist. Es sind Junge da, die meinen Platz einnehmen werden“, ist Reiter überzeugt. Der in Bad Leonfelden als Lehrer arbeitende 31-jährige Niederwaldkirchner glaubt dennoch, dass er nochmal kämpfen wird: „Mein Bauchgefühl sagt das zumindest. Als ich von der Masters-WM nächstes Jahr auf Gran Canaria gehört habe, habe ich schon kurz die Ohren gespitzt. Wenn der Reiz kommt, werde ich kämpfen, aber wann das sein wird, da will ich momentan nicht festlegen.“

Noch einmal den Titel holen

Für seine noch ausstehenden Kämpfe würde er sich natürlich über den Bundesliga-Titel freuen. „Noch einmal den Titel zu holen, wäre Wahnsinn“, meint der Judoka. Vor allem aber möchte Reiter Einsätze bekommen, bei denen er mit einem Sieg abschließen kann.

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