Kochen sollte man mit der Seele

„Kochen sollte man mit der Seele“

Daniela Toth Daniela Toth, Tips Redaktion, 08.01.2019 13:25 Uhr

PINSDORF/GMUNDEN. Ihre ersten Schritte als Foodbloggerin machte Sabine Ludhammer vor zwei Jahren. Mittlerweile hat die gebürtige Gmundnerin als „Soulsistakitchen“ knapp 5000 Abonnenten, eröffnet in wenigen Tagen in Pinsdorf ein Kochstudio und arbeitet an ihrem ersten Kochbuch.

Sabine Ludhammer verfügt über einen sehr ausgeprägten Geschmackssinn und kann schon nach wenigen Bissen genau sagen, welche Zutaten und Gewürze für ein Gericht verwendet wurden. Eine gute Voraussetzung für eine Karriere als Foodbloggerin – vor allem, wenn man seine Kreationen auch gern ins rechte Licht setzt.

Foto-Likes sorgten für Motivation

Motiviert von ihrem Freund postete sie vor zwei Jahren ihr erstes Bild auf Instagram. Mit durchschlagendem Erfolg, wie Ludhammer erzählt: Rasch sammelten sich Shares und Likes. Schon nach einem halben Jahr gab es die ersten Unternehmens-Anfragen nach Kooperationen.

5000 Abonnenten und schnelle Rezepte

Ihre Abonnenten – mittlerweile sind es knapp 5000 – kennen die 35-Jährige als „Soulsistakitchen“: „Ich hab das Lied Soulsister im Radio gehört und der Name war geboren. Ich finde einfach, dass ein jeder mit der Seele kochen sollte.“ Bei den Rezepten setzt die Mutter einer acht Monate alten Tochter auf leichte Umsetzbarkeit: „Neun von zehn Gerichten sind in einer Stunde fertig.“

Nach dem Essensfoto wird alles verspeist

Und während andere Foodblogger für das perfekte Essens-Foto schon einmal zu Haarspray oder Lack greifen, wird bei ihr alles nach dem Fotografieren verspeist. Das gilt auch für das Bild zum Lachs-Rezept (siehe Infobox) – ein Foto, für das Ludhammer mit einem Foodelia Foto Award ausgezeichnet wurde. „Ich möchte nicht für ein Foto kochen und das Essen dann entsorgen“, betont die Bloggerin.

Eigenes Kochstudio - und noch heuer das erste Kochbuch

Nach zwei Jahren in Vorarlberg kehrte die gebürtige Gmundnerin vor wenigen Monaten ins Salzkammergut zurück und eröffnet am 11. und 12. Jänner – gemeinsam mit Partner Philipp Nägele – in Pinsdorf ihre eigene „Soulsistakitchen“. Im Kochstudio bietet sie neben Küchenzubehör und Gewürzen auch Workshops, Firmenevents und Teambuildings an. Und die nächsten Schritte sind bereits in Arbeit, wie die umtriebige Köchin verrät: Noch heuer soll das erste „Soulsistakitchen“ -Kochbuch erscheinen.

 

Soulsista-Rezept für das „Superfood“ Lachs

Zutaten: 

2 Lachsfilets, 1 Zitrone, Kokosöl

Gemüse: Paprika rot und gelb, 2 kleine Zucchini, ½ Tasse Kohlsprossen, Kräuter, Paprikapulver, Salz, Pfeffer, Olivenöl, Quinoa Tricolore, Granatapfelkerne

Sauce: 2 Schalotten, ½ Becher Sahne, 125 ml Rinderbrühe, 200 ml Weißwein, Salz, Pfeffer, eventuell Dill

Zubereitung:

Als Erstes das Gemüse in grobe Stücke schneiden. Das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen. Mit Olivenöl, Kräutern, Salz, Paprikapulver und Pfeffer würzen. In eine Auflaufform geben. Alles gut vermischen, damit sich die Gewürzölmischung gut verteilt.

Für die Sauce die Schalotten braun anrösten, mit Wein und Suppe aufgießen und etwas einkochen lassen. Zum Schluss Sahne hinzugeben und gut würzen. Das Ofengemüse bei 180 Grad 20 bis 30 Minuten je nach Ofen rösten. Zitrone in Scheiben schneiden. Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. Die leicht gesalzenen Lachsfilets mit den Zitronenscheiben braten. Kurz heiß anbraten, dann auf leichterer Stufe fertig garen, damit er nicht zu trocken wird. Quinoa nach Packungsanleitung kochen.

Den Lachs auf dem Quinoa anrichten, Sauce darüber und gemeinsam mit dem Gemüse servieren. Zum Schluss mit Granatapfelkernen bestreuen.

Das Rezept stammt von Ludhammers Blog: www.soulsistakitchen.com

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