Internationale Kunstvielfalt

Walter Horn Walter Horn, Tips Redaktion, 21.08.2012 19:00 Uhr

RIED IM INNKREIS.Mit einer gut besuchten und gut gelaunten Vernissage in einem leer stehenden Geschäftslokal in der Racherpassage ging der Rieder Teil des Symposiums „World Wide Werk“ am 16. August zu Ende.

Knapp zwei Wochen lang hatten Künstlerinnen und Künstler von Malerei über Multimedia bis Theater aus Österreich, Europa und Lateinamerika auf Einladung des Wiener Kunst- und Kulturzentrums „Werk“ gemeinsam in einem Atelier in Ried gearbeitet. Wie Organisator Stefan Stürzer jun. bei der Vernissage sagte, ging es dabei um gemeinsame Erfahrungen; aber auch Missverständnisse und Irrungen durch die unterschiedliche Sprache und Arbeitsweise wurden kreativ genutzt. Eine Auswahl der dabei entstandenen Werke sowie Dokumentationen von Aktionen, die die Künstler während ihres Aufenthaltes in Ried durchgeführt haben, waren in der Ausstellung zu sehen. Hans Polterauer war mit mehreren kinetischen Objekten vertreten, Norbert Maringer mit kleinen Arbeiten zum Thema „Che Guevara“, dazu Fotografien der Venezuelanerin Marian „Mia“ Cerrada, ein Video der Wiener Multimediakünstlerin Susanne Foisner, Bilder von Günther Patoczka und Stefan Stürzer. Die Argentinierin Florencia Benitez-Schaefer „eröffnete“ die Vernissage mit einer kurzen Theater-Performance über Körpersprache.Die Mexikanerin Alejandra Barrera, für die „der Prozess wichtiger ist als das Resultat“, steuerte zwei große und bunte „Mandalas“ bei, von denen eines auf dem Stelzhamerplatz mit kräftiger Hilfe einiger kleiner Kinder fertig gemalt und durch die Stadt gerollt wurde, um dadurch in Kontakt mit den Riedern zu kommen. Zum Dank für ihre Offenheit wurden diese dann mit einem bunten Punkt im Gesicht verziert. Die ausgestellten Werke und andere, die im Rahmen des Symposiums in Ried und Wien entstanden, werden vom 23. bis 29. August auch in Wien im „Werk“ präsentiert.   Mehr Fotos: http://www.tips.at/news/ried/x/260936-kuenstlersymposium-www-vernissage-16-8

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