0:1-Rückstand als Starthilfe – in der Liga ist die SVR voll auf Kurs

Walter Horn Walter Horn, Tips Redaktion, 13.08.2012 13:49 Uhr

RIED. Das Abenteuer Europa League ist für dieses Jahr beendet, aber in der Meisterschaft hält die SV Josko Ried nach dem 3:2-Sieg in Wiener Neustadt bei drei Siegen aus vier Spielen.

Von Müdigkeit oder Niedergeschlagenheit nach dem Ausscheiden in der Europa League war bei den Riedern nichts zu spüren – auch wenn sie offenbar etwas „Starthilfe“ des Gegners benötigten, um auf Touren zu kommen.   Dass ein Gegentor auch Gutes haben kann, bestätigte René Gartler: „Das Gegentor hat uns aufgeweckt. Dann sind wir besser ins Spiel gekommen und haben die Partie kontrolliert.“   Den 1:1-Ausgleich erzielte Robert Zulj nur drei Minuten nach der frühen Führung der Gastgeber (Tadic, 14.). Die endgültige Kontrolle übernahmen die Schwarz-Grünen dann nach der Pause und entschieden die Partie durch Treffer von René Gartler (66.) und Mario Reiter (73.) vorzeitig. Der 2:3-Anschlusstreffer durch Friesenbichler fiel erst in der 94. Minute und war nur noch Ergebniskosmetik.   In der Tabelle liegt die SVR punktegleich mit Rapid, Austria und Salzburg auf Rang vier. Der Saisonstart ist somit eindeutig geglückt. Dieser Meinung sind auch die Spieler. Mario Reiter: „Es war ein ganz wichtiger Sieg, es sieht jetzt sehr gut aus für uns. Es war aber nicht unser bestes Spiel. Wir wissen, was wir draufhaben und wollen natürlich an die Erfolge der letzten Jahre anschließen.“   Austria Wien   Nächster Gegner in der Meisterschaft ist am Sonntag um 16 Uhr Austria Wien. Das Horr-Stadion (jetzt: Generali-Arena) war für die SVR lange das „Horror“-Stadion. In 30 Begegnungen konnte die SVR nur zwei Mal gewinnen, dazu kamen fünf Remis. Noch dazu ist die Austria nach dem Derbysieg gegen Rapid und dem 1:0 gegen Admira derzeit gut in Form.   Legia Warschau   Gegen den hohen Favoriten ist die SVR wie erwartet ausgeschieden. Allerdings agierte sie über weite Strecken auf Augenhöhe, was wohl die wenigsten ernsthaft erwartet hatten.   Nach Robert Zuljs Treffer zum 1:3 in Warschau geriet der Favorit sogar ernsthaft ins Wanken, brachte den knappen Vorsprung aber letztlich doch über die Zeit. Mit einem knappen Gesamtergebnis von 3:4 verabschiedet sich die SVR aber erhobenen Hauptes von der internationalen Bühne. Noch unerfreulicher verlief die Warschau-Reise für einige Rieder Fans. Sie wurden nicht ins Stadion gelassen, weil sie mehr als 0,2 Promille Alkohol im Blut hatten, also eigentlich noch nüchtern waren – eine reine Schikane.

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