Coca Cola Fons: „Es gibt fast niemanden, der mich in Rohrbach nicht kennt“

Coca Cola Fons: „Es gibt fast niemanden, der mich in Rohrbach nicht kennt“

Sevim Demir Sevim Demir, Tips Redaktion, 13.03.2019 11:00 Uhr

ROHRBACH-BERG. Wer kennt ihn nicht? Das waschechte Original aus Rohrbach-Berg, oder gar aus dem Oberen Mühlviertel: Alfons Mayrhofer, oder besser bekannt als Coca Cola Alfons, Fonsi oder Fons.

Sein Spitzname rührt von seiner Tätigkeit als Gebietsleiter von Coca Cola. Ganze 35 Jahre lang war der 75-Jährige, der laut eigenen Worten „am schönsten Fleckchen der Erde wohnt“, in dieser Funktion unterwegs. Neben der Betreuung von Gastronomen im Bezirk Rohrbach, Schärding und der Hälfte von Urfahr-Umgebung hatte er auch eine stets turbulente Freizeit. Er war 25 Jahre lang Fußballer der Kampfmannschaft Rohrbach-Berg, über 30 Jahre Obmann-Stellvertreter der Union Rohrbach-Berg und auch vom Kameradschaftsbund.

„Ich bin ein fröhlicher Typ und habe immer alles mitgemacht. Meine Frau sieht mich nur wenig“, erzählt Fonsi lachend. An seine Zeit bei Coca Cola erinnert er sich nur zu gern zurück. Mit vielen seiner Kunden, besonders aus Rohrbach-Berg, verbindet er eine innige Freundschaft.

Bermuda-Dreieck

Insbesonders das Cafe Oberngruber, das Stadtcafe, das Gasthaus Bertlwiesers und die Burnsbar – er nennt es liebevoll das Bermuda-Dreieck – haben es dem rüstigen Rohrbacher angetan. „Ich bin aufgrund meines Berufes immer sehr willkommen gewesen in der Rohrbacher Gastroszene, das hat sich bis heute nicht geändert.“

Aber nicht nur für die Wirte selbst hat Fonsi viel übrig gehabt. Auch bei den Wirtskindern war er gerne gesehen – schließlich hatte er stets ein Fanta für die Kleinen mit im Gepäck. Viele davon trifft er auch heute noch. „Es ist so schön zu sehen, dass ich viele als Kinder schon gekannt habe, mit denen ich auch beruflich wieder zu tun hatte“, blickt er zurück. An ein Erlebnis erinnert er sich ganz gerne: „Ein kleines Mädchen hat eines Tages ihr Kommunionkleid angezogen, die Mutter war natürlich verwirrt. Na heute kommt doch mein Bräutigam, erklärte das Mädchen“, erzählt Mayrhofer gerührt. „Das Mäderl wusste genau, dass mein Vertreterbesuch anstand und hat sich einfach so gefreut.“ Es ist ein schönes Gefühl auch mit jungen Leuten so gut zu können – das hält mich jung„, freut er sich.

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