Katastrophenlager in Schärding eröffnet

Alexandra Dick Alexandra Dick, Tips Redaktion, 10.10.2017 18:37 Uhr

SCHÄRDING. Die Gemeinden Brunnenthal, Neuhaus am Inn, St. Florian am Inn und Schärding am Inn haben ein gemeinsames Sandsacklager errichtet, um bei Starkregen und Hochwasser gerüstet zu sein. Am Tag der Eröffnung konnte neben zahlreichen Ehrengästen auch die Bevölkerung das Lager besichtigen.

 „Es freut mich, dass die Zusammenarbeit auf der Kommunalebene und auch im Feuerwehrbereich hier sehr gut und effizient funktioniert“, sagte Landesrat Max Hiegelsberger bei der Eröffnung am 7. Oktober. Auch Landesrat Elmar Podgorschek, der Abgeordnete zum Bayerischen Landtag Walter Taubeneder und der Oberösterreichische Landes-Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Robert Mayer ließen es sich neben zahlreichen weiteren Ehrengästen nicht nehmen, das Lager selbst genau unter die Lupe zu nehmen.

Tag der offenen Tür

Die Hochwässer 2002 und 2013 haben in allen vier beteiligten Gemeinden gezeigt, dass im Bereich des Sandsackmanagements Verbesserungsbedarf besteht. Nun wurde genau für diesen Bereich eine gemeinsame Lager- und Füllstätte errichtet. Das rund 1,4 Millionen Euro teure Projekt wurde im September fertig gestellt. In diesem Gebäude werden zusätzlich auch die Hochwasserschutzelemente der Stadt Schärding und weitere Utensilien für den Schärdinger Katastrophenschutz gelagert. Das Gebäude und all diese Utensilien wurden im Zug des an die Eröffnung angeschlossenen Tags der offenen Tür der Bevölkerung präsentiert.

Hilfe ohne Zeitverzögerung

Die Finanzierung erfolgt durch die beteiligten Gemeinden, das Land Oberösterreich und den Bund. Einen wesentlichen Beitrag zum Sandsackbereich leistet auch die Europäische Union durch den Interreg-Fördertopf. „Unsere Bevölkerung braucht im Ernstfall – sowohl bei Starkregen als auch bei Hochwasser – rasche Hilfe und diese kann mit der Inbetriebnahme dieses gemeindeübergreifenden Lagers besser gewährleistet werden. Unsere sieben Feuerwehren können im Ernstfall ohne Zeitverzögerung einschreiten, wenn das Wasser Wohnhäuser, aber auch Firmen-areale bedroht“, sind sich die Bürgermeister Roland Wohlmuth (Brunnenthal), Josef Schifferer (erster Bürgermeister der Gemeinde Neuhaus), Bernhard Brait (St. Florian) und Franz Angerer (Schärding) einig.

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