14,23 Millionen Euro für Hochwasserschutz Aggstein – letzter Bauabschnitt in Schönbühel-Aggsbach
 

14,23 Millionen Euro für Hochwasserschutz Aggstein – letzter Bauabschnitt in Schönbühel-Aggsbach

Margareta Pittl Online Redaktion, 05.02.2019 17:30 Uhr

SCHÖNBÜHEL-AGGSBACH. Für den Hochwasserschutz Aggstein in der Marktgemeinde Schönbühel-Aggsbach stellt das Land Niederösterreich 4.269.000 Euro und der Bund 7.115.000 Euro zur Verfügung. Die Marktgemeinde Schönbühel-Aggsbach übernimmt 2.846.000 Euro der Gesamtinvestition von 14.230.000 Euro. Das wurde in der vergangenen Sitzung der Landesregierung beschlossen.

Die Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahme erfolgt in den Jahren 2019 bis 2021. Das Projekt in Aggstein ist das letzte von insgesamt drei Projekten, die zusammen insgesamt 44,8 Millionen Euro kosten. Es ist damit das umfangreichste niederösterreichische Schutzprojekt an der Donau westlich von Wien und eines der teuersten Projekte Österreichs für eine einzelne Gemeinde.

VP-Bürgermeister Erich Ringseis: „Bei den letzten Hochwasserkatastrophen an der Donau wurde unserer Gemeinde jedes Mal schwer in Mitleidenschaft gezogen, es kam zu Schäden von mehr als 15 Millionen Euro. Mit den Hochwasserschutzprojekten soll das der Vergangenheit angehören und die Ortschaft vor weiteren Schäden geschützt werden.“

Schutz für 21 Gebäude

Mit dem aktuellen Hochwasserschutzprojekt werden in der Ortschaft Aggstein 21 Gebäude und infrastrukturelle Einrichtungen vor einem hundertjährlichen Donauhochwasser geschützt. Das Projekt umfasst Hochwasserschutzmauern mit Mobilelementen, ein Polderentwässerungssystem mit drei Pumpwerken sowie die Errichtung einer Lagerhalle für die Mobilelemente.

„Mit dem letzten Abschnitt dieses Jahrtausendprojekts wird die Markgemeinde Schönbühel-Aggsbach sicherer gemacht, es ist wohl das Lebensprojekt von Bürgermeister Erich Ringseis, der dieses äußerst umfangreiche und komplexe Projekt schon seit Jahren mit Kraft und Hausverstand vorantreibt. Seit dem Jahr 2002 wurde in Niederösterreich insgesamt bereits über eine Milliarde Euro in den Hochwasserschutz investiert. Damit wurden über 300 Gemeinden sicherer gemacht“, so VP-Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf. 

Die größeren Maßnahmen, die derzeit in Bauphase stehen, sind unter anderem die Sanierung des Marchfeldschutzdammes und des Krems-Donau-Kamp-Schutzdammes sowie der Hochwasserschutz in den Gemeinden Wieselburg/Wieselburg-Land (Kleine Erlauf) in Seitenstetten (Trefflingbach), in Lanzenkirchen (Leitha) und in der KG Altwaidhofen.

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