30% weniger Energiekosten: Software-Innovation macht Wärmepumpen fit für variable Stromtarife

30% weniger Energiekosten: Software-Innovation macht Wärmepumpen fit für variable Stromtarife

Wolfgang Macherhammer   Anzeige, 11.04.2018 13:37 Uhr

SCHÖRFLING. Mit einer neuartigen Anbindung von Wärmepumpen an Photovoltaik-Anlagen und an die neuen Stromzähler (Smart Meter) setzt der oberösterreichische Wärmepumpenhersteller KNV seinen Weg der Digitalisierung konsequent fort - und österreichweit neue Standards. Innovative Wechselrichter in Verbindung mit leistungsstarken PV-Anlagen und einer eigens entwickelten Software zur optimalen Nutzung von variablen (Öko-)Stromtarifen machen Einsparungen bis zu 30 Prozent möglich - und das entweder völlig kostenlos oder mit wenigen Zusatzgeräten!  

„Im Endeffekt geht es bei unseren digitalen Neu- und Weiterentwicklungen darum, (Öko-)Strom für den Betrieb von Wärmepumpen dann zu nutzen, wenn er gratis oder unschlagbar günstig ist“, erklärt KNV-Geschäftsführer Josef Köttl. Dabei komme Strom heute längst nicht mehr nur zum Einheitspreis „aus der Steckdose“. Immer mehr Hauseigentümer besitzen oder planen eine Photovoltaik-Anlage, die speziell bei Sonnenschein kostenlosen Strom liefert. Und auch variable Stromtarife in Verbindung mit den neuen Stromzählern (Smart Metern) bieten Strompreise, die bei entsprechenden Wetterbedingungen stundenweise gegen Null tendieren können.

Preisgekrönte KNV-Strompreisautomatik: Algorithmus sagt Strompreis für Wärmepumpen voraus - und knausert um jeden Cent

Die jetzt von KNV unter dem Begriff „KNV-Strompreisautomatik“ zur Marktreife gebrachten Steuerungsmodule und Software-Systeme erlauben es, dass Strom zum Betrieb von Wärmepumpen aus unterschiedlichsten Quellen dann verbraucht bzw. zwischengespeichert wird, wenn er im Laufe eines Tages am günstigsten oder gratis ist - und das ohne jede Einschränkung des Wohnkomforts. Im Vergleich zu anderen Systemen berücksichtigt der Algorithmus der KNV-Strompreisautomatik auch künftige Entwicklungen des Strompreises - und das bis zu 24 Stunden im Voraus.

Die KNV-Strompreisautomatik funktioniert sowohl bei eigenen Photovoltaik-Anlagen als auch bei variablen (Öko-)Stromtarifen in Verbindung mit den neuen digitalen Stromzählern. Unabhängig davon woher der Strom kommt, geht eine mit der KNV-Strompreisautomatik ausgestattete Wärmepumpe vor allem dann in Betrieb, wenn Strom im Laufe des Tages am günstigsten ist. „Der Algorithmus der KNV-Strompreisautomatik Software macht aus herkömmlichen Wärmepumpen “Schlaue Wärmepumpen„ die tageweise voraussehen können, wann Strom in einem bestimmten Zeitraum am günstigsten zur Verfügung steht“, erklärt dazu KNV-Geschäftsführer Josef Köttl. Dabei werden beispielsweise bei angeschlossenen Photovoltaik-Anlagen auch Wetterdaten verarbeitet. Die Wärmepumpe weiß also, wann am Tag die Sonne scheint und verlegt ihre Betriebszeiten hauptsächlich in die Zeiträume, in denen Solarstrom gratis zur Verfügung steht.

Vom Prinzip her sehr ähnlich funktioniert die KNV-Strompreisautomatik bei den neuen variablen (Öko-)Stromtarifen, die mit der Umstellung auf digitale Stromzähler (Smart Meter) nun in Anspruch genommen werden können. Bei variable Stromtarifen verändert sich die Höhe des Strompreises in der Regel stündlich - je nachdem wie viel (Öko-)Strom an den europäischen Strommärkten zur Verfügung steht. An windreichen Tagen können die Preise für Strom dabei auch gegen Null sinken. Wie hoch der Strompreis zu einem bestimmten Zeitpunkt bei variablen Stromtarifen ist, steht 24 Stunden im Voraus fest. Mit Hilfe der KNV-Strompreisautomatik verlegen die schlauen Wärmepumpen von KNV ihre Betriebszeiten auch hier in Zeiträume, in denen der Strom am günstigsten bzw. gratis ist. Wenn Strom vergleichsweise teuer ist, stellen die Wärmepumpen ihren Betrieb vorübergehend ein - ohne dass der Wohnkomfort darunter leidet.

KNV-Strompreisautomatik ist für Betreiber von KNV-Wärmepumpen kostenlos

Durch die KNV-Strompreisautomatik kann also günstiger Öko-Strom dann genutzt werden, wenn er in ausreichendem Maße zur Verfügung steht - bereits bestehende Haustechnik wird damit zum kurzfristigen Stromspeicher. Dies schont sowohl Umwelt als auch Geldbörse - wobei Einsparungen bei den Energiekosten bis zu 30 Prozent realistisch sind. KNV stellt die Strompreisautomatik den Betreibern von KNV-Wärmepumpen kostenlos in Form eines Software-Updates für die Wärmepumpensteuerung zur Verfügung. In der Regel dauert das Aufspielen der Software wenige Minuten - technische Veränderungen sind an der Wärmepumpe prinzipiell keine erforderlich. Bei bestehenden PV-Anlagen müssen lediglich Änderungen beim Wechselrichter vorgenommen werden.

Nicht zuletzt weil es sich bei der KNV-Strompreisautomatik um eine sehr kostengünstige Innovation handelt, die auch bei bereits vorhandenen Haustechnik-Systemen enorme Einsparungseffekte erzielt, wurde KNV bei mehreren Umweltpreisen berücksichtigt. Unter anderem wurde dem oberösterreichischen Energietechnik-Unternehmen der Energie-Genie-Preis-2018 des Umweltministeriums verliehen. „Unser mittel- bis langfristiges Ziel ist, dass alle unsere Wärmepumpen zu minimalen Kosten ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden können. Mit der neuen KNV-Strompreisautomatik sind wir diesem Ziel ein großes Stück näher gekommen“, so KNV-Geschäftsführer Josef Köttl.

Wärmepumpe kommuniziert mit Photovoltaik-Anlage - KNV steigt in Markt mit Wechselrichtern und PV-Modulen ein

„Die Idee mit Strom aus Photovoltaik-Anlagen Wärmepumpen zu betreiben, ist alles andere als neu - und wenn gerade die Sonne scheint, laufen viele Wärmepumpen zumindest irgendwie auch mit Strom vom Dach“, so KNV-Geschäftsführer Josef Köttl. „Die Herausforderung der wir uns bei unserem Engagement im PV-Bereich gestellt haben war, den zur Verfügung stehenden Solarstrom bei unterschiedlichsten Bedingungen über einen längeren Zeitraum so effizient wie möglich zu nutzen. Also in den bestehenden Haustechnik-Systemen (Heizung, Kühlung, Warmwasserbereitung) intelligent zwischenzuspeichern um damit Phasen ohne Solarstrom kurzfristig zu überbrücken.“ so Köttl weiter. Besonders wichtig sei dabei gewesen, dies auch mit bestehenden PV-Systemen zu gewährleisten - also eine sehr kostengünstige Lösung anzubieten, die auf bereits vorhandenen Anlagen aufbaut.

Der neue NIBE Wechselrichter verbindet zusammen mit dem Kommunikationsmodul EME 20 die Photovoltaik-Anlage am Dach mit einer mit der KNV-Strompreisautomatik ausgestatteten Wärmepumpe - ohne dass eine komplizierte und teure Smart-Home-Lösung zum Einsatz kommen muss. Der NIBE Wechselrichter und das Kommunikationsmodul EME 20 überwachen laufend die Leistung der PV-Anlage, parallel wird bei diesem System auch der Stromverbrauch des Haushalts sowie der Stromverbrauch der KNV-Wärmepumpe gemessen. Sobald die Leistung der PV-Anlage den Bedarf des Haushalts übersteigt, wird über die Wärmepumpe entweder die Brauchwassertemperatur angehoben, die Vorlauftemperatur der Heizung angehoben oder - bei Vorhandensein einer Kühlung - die Kühl-Vorlauftemperatur abgesenkt. Durch die jetzt von KNV entwickelte Strompeisautomatik kann die von der PV-Anlage erzeugte überschüssige Energie in den Heiz-, Kühl- oder Warmwassersystemen eines Haushalts ohne Komfortverlust oder hohe Kosten zwischengespeichert werden.

Auch wenn der NIBE Wechselrichter bzw. das Kommunikationsmodul EME 20 für alle handelsüblichen PV-Module geeignet sind: Um den Wunsch der Kunden nach Alles-aus-einer-Hand-Lösungen Rechnung zu tragen, erweitert KNV mit den NIBE PV-Systemen seine Angebotspalette um qualitativ hochwertige Komplettlösungen im Photovoltaik-Bereich. Damit bietet KNV erstmals nicht nur Wärmepumpen zum Heizen, Kühlen oder die Warmwasseraufbereitung, sondern auch Anlagen zur Stromerzeugung - was einen weiteren Schritt in Richtung Energieautarkie bedeutet.

NIBE Uplink - Maximaler Komfort und überall wissen, was zuhause los ist

Vom Schneeräumen über das Rasenmähen bis zu kleineren Reparaturen am Dach oder dem regelmäßigen Hinausstellen der Mülltonnen: Wer ein Haus sein eigen nennt, muss sich auch darum kümmern - und jeder Hausbesitzer ist froh, wenn ihm etwas Arbeit abgenommen wird. Genau das macht die Online-Plattform NIBE Uplink in Bezug auf Haustechnik. NIBE Uplink steht für Sicherheit, Transparenz und Komfort und macht Besitzern von KNV-Wärmepumpen das Leben deutlich einfacher. Ob am Arbeitsplatz, im Auslandsurlaub oder auch nur während des Besuchs beim Nachbarn - mit NIBE Uplink genügt ein Blick auf das Smartphone, das Tablet oder den Laptop und man weiß über den Status seiner KNV-Wärmepumpe sofort bescheid.

Die Online Plattform NIBE Uplink wird Besitzern von KNV-Wärmepumpen in ihrer Standard-Version kostenlos zur Verfügung gestellt. Über die Plattform lassen sich von jedem Ort der Welt die tatsächlich erzeugte Wärmemenge für Heizung und Brauchwasser kontrollieren. Auf Basis der regelmäßigen Überwachung der Wärmepumpe können unter anderem die Betriebszeiten für Heizung oder Brauchwasser optimal eingestellt werden - was sich in jedem Fall positiv auf die Kosten auswirkt. Sollten Störungen bei der Wärmepumpe auftreten, werden Fehlermeldungen in Form von E-Mails versendet. Dazu kommt, dass über NIBE Uplink immer die neueste Software auf die Steuerung der Wärmepumpe gespielt werden kann - so auch die KNV-Strompreisautomatik, mit der sich bis zu 30 Prozent der Energiekosten sparen lassen. Die Premium-Version von NIBE Uplink geht über die einfache Überwachung der KNV-Wärmepumpe deutlich hinaus. KNV-Haustechnik lässt sich damit einfach und komfortabel aus der Ferne steuern. Einstellungen der unterschiedlichsten Art können über die bequeme Benutzeroberfläche einfach per Smartphone, Tablet oder PC vorgenommen werden.

NIBE Uplink ermöglicht es Benutzern von KNV-Wärmepumpen zudem, ihre Haustechnik an den Installateur des Vertrauens zur Fernwartung freizugeben - und diese Freigabe im Falle des Falles auch wieder zurückzuziehen. Ein berechtigter Installateur kann von seinem Büro aus die Funktionsweise des Systems analysieren und beispielsweise den Energieverbrauch der Wärmepumpe optimieren. Im Falle von Störungen kann er im System nach Fehlern suchen und die Anlage gegebenenfalls neu starten. Die Betreiber von KNV Wärmepumpen sparen sich mit NIBE Uplink mitunter bares Geld, weil teure Anfahrtskosten von Servicetechnikern entfallen.

Kostenlosen Zugang zu NIBE Uplink haben viele alle Besitzer einer KNV Wärmepumpe. Alles was man für eine Anmeldung auf www.nibeuplink.com benötigt, ist Internetanschluss für die Aktivierung und die Bedienung.

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