Donau.Tourismus.Gespräche 2017: Betriebe müssen die Herrschaft über den Preis zurückgewinnen

Donau.Tourismus.Gespräche 2017: „Betriebe müssen die Herrschaft über den Preis zurückgewinnen“

Martin Grob, Leserartikel, 28.11.2017 15:24 Uhr

Spitz. Vor Kurzem fanden im Schloss Spitz die „Donau.Tourismus.Gespräche 2017“ statt. Im Mittelpunkt standen dabei die gestiegenen Nächtigungszahlen, die Qualitätsoffensive „Best of Wachau Goldclub“ und der geplante Ausbau der Wanderrouten. Auch das Dauerthema Digitalisierung macht vor dem Tourismus im Donauraum keinen Halt.

Die „Donau.Tourismus.Gespräche“ finden in unregelmäßigen Abständen statt und geben Touristikern im Donauraum die Möglichkeit zum Austausch und um gemeinsam die vergangene Saison zu reflektieren. Die erfreuliche Nachricht zu Beginn: Geschäftsführer Bernhard Schröder von Donau Niederösterreich Tourismus durfte erneut ein Plus bei den Nächtigungen verkünden. Von Jänner bis Oktober gab es in der niederösterreichischen Donauregion 106.766 Nächtigungen mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, das bedeutet eine Steigerung um 8,3 Prozent.

Mehr Zugriffe im Internet 

Außerdem zeigte sich Bernhard Schröder zufrieden mit der Entwicklung der Zugriffszahlen auf die Website www.donau.com. Zugleich machte er die Gäste darauf aufmerksam, dass der Trend zur Digitalisierung, neben dem demografischen Wandel in der Gesellschaft, vor allem im Tourismus eine große Herausforderung für die Zukunft darstellt.

Webseiten optimieren

Die Betriebe müssten die Herrschaft über Zimmerpreise und weitere Angebote von den Buchungsplattformen zurückgewinnen. Online-Reisevermittler wie www.booking.com hätten Hoteliers und Zimmervermietern in dieser Hinsicht die Kommunikationshoheit abgenommen. Ein weiterer wichtiger Faktor sei es, die eigenen Webseiten für mobile Endgeräte (Smartphones) zu optimieren, da immer mehr Buchungen auf diesem Weg erfolgen, so der Donau Niederösterreich Chef.

„Best of Wachau Goldclub“ läuft gut

Prokurist Peter Sigmund freute sich über die Vielzahl an Projekten, die in der Vergangenheit gestartet wurden. So gibt es beispielsweise das neue Bonusprogramm „Best of Wachau Goldclub“, das von den mittlerweile 54 teilnehmenden Betrieben gut angenommen wird. Ziel der Ini­tiative ist es, die Gäste durch spezielle Boni, wie zum Beispiel Weinverkostungen, länger in der Region zu halten. Das Motto dazu lautet: „Erschlafen Sie sich Ihre Mitgliedschaft“.

Weitwanderweg geplant

Ein wichtiges Projekt für die Zukunft ist auch der Ausbau der Wanderrouten rund um die Wachau. So soll der Welterbesteig an den geplanten Weitwanderweg Kremstal-Kamptal angebunden werden, um noch mehr Touristen in die Region zu locken. Peter Sigmund bedankte sich vor allem bei den Gemeinden, denn „Projekte wie der Welterbesteig sind ohne die tatkräftige Unterstützung der Gemeinden gar nicht möglich“. Nibelungengau ausbauenDen Nibelungengau, also den Donauabschnitt zwischen Ybbs und Melk, möchte man noch stärker als touristische Region positionieren. Hier sollen zusätzliche Rast- und Ruheplätze geschaffen werden.

Außerdem seien auch kleinere Betriebe gefragt, die Vielzahl der touristischen Angebote für den Gast stärker spürbar zu machen.

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