Fusionsbürgermeister wünschen sich mehr FP-Unterstützung statt ständige Kritik

Petra Hanner Petra Hanner, Tips Redaktion, 14.11.2017 17:00 Uhr

ST. STEFAN. Für FPÖ-Landtagsabgeordnete Ulrike Wall geschieht in Sachen Fusion der vier Gemeinden Afiesl, Ahorn, St. Stefan und Helfenberg derzeit nicht genug.

„Nach jahrelangem Zuwarten in der Hoffnung, die Dinge würden sich von selber regeln, wird es Zeit in die Gänge zu kommen“, apelliert FP-Landtagsabgeordnete Ulrike Wall an die Bürgermeister von Afiesl, Ahorn, Helfenberg und St. Stefan in einer erneuten Presseaussendung, in Sachen Fusion Nägel mit Köpfen zu machen. Und weiter: „Wie es aussieht, steht und fällt eine Vierer-Fusion mit St. Stefan“, da der dortige Bürgermeister der einzige der vier Amtskollegen ist, der auch danach noch kandidieren will.

Ortschefs wollen in Ruhe arbeiten

Bürgermeister Alfred Mayr (VP), versteht die Welt nicht mehr: „Wir arbeiten doch daran und das soll uns Frau Wall bitteschön in Ruhe machen lassen. Ständig richtet sie uns Bürgermeistern aus, was wir tun oder lassen sollen. Dabei sitzt doch sie im Landtag und könnte dafür sorgen, dass wir bei unseren Vorhaben noch besser unterstützt werden“, ist Mayr verärgert. Die FPÖ solle vernünftige Lösungsvorschläge aufzeigen und nicht ständig auf die Vierer-Fusion der Gemeinden pochen, die unter anderem aufgrund eines fehlenden Bürgermeister-Kandidaten derzeit nicht im Raum stehe. Mayr selbst hat bereits im September kundgetan, nicht als Vier-Gemeinde-Bürgermeister zur Verfügung zu stehen.

Nur Hinpecken ist unwürdig

„Wir sind nicht gegen innovative Lösungen und sind auch sehr gesprächsbereit, um die Fusionierungen gut unter Dach und Fach zu bringen. Aber nur hinzupecken und nicht wirklich zukunftsfähige Lösungsvorschläge zu bringen, ist ein unwürdiges Verhalten für eine Landespolitikerin“, kritisiert Mayr. Ganz klar gehe man zur Zeit eine Fusion von St. Stefan mit – eventuell einem Teil von – Afiesl sowie den Zusammenschluss von Helfenberg und Ahorn an.

Unterstützt werden die Gemeinden dabei von der erfahrenen Prozessbegleiterin Gerlinde Stöbich, die die Zusammenlegungen von Rohrbach und Berg sowie Aigen und Schlägl ebenfalls begleitet hat.

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