Aviva setzt künftig auf Vier-Tage-Woche für Mitarbeiter

Aviva setzt künftig auf Vier-Tage-Woche für Mitarbeiter

Petra Hanner Petra Hanner, Tips Redaktion, 08.06.2018 22:15 Uhr

ST. STEFAN. Dem Wunsch nach mehr Freizeit und Flexibilität seiner Mitarbeiter kommt das Hotel Aviva mit einer Innovation in der Tourismusbranche entgegen: Der Vier-Tage-Woche.

Vier Tage arbeiten – drei Tage entspannen, das ist für die knapp 50 Aaviva-Mitarbeiter, die dies wünschen, möglich. Bereits seit Anfang Juni wurde das neue Modell für alle Mitarbeiterinnen an der Rezeption, in der Verwaltung, für die Haustechniker und im Marketing umgesetzt. Bis Jahresende folgen dann alle weiteren Abteilungen. Ergänzend wurden im Lifestylehotel bereits zahlreiche individuelle Lösungen geschaffen, die vor allem für die 18 Teilzeit-Mitarbeiterinnen, die meisten mit Kindern, sehr entgegenkommen. Der modernen Arbeitszeitgestaltung im Aviva sind zahlreiche Gespräche mit den Mitarbeitern vorausgegangen. Die Vereinfachung der vielen täglichen Prozesse und der weiteren Implementierung moderner Techniken in den letzten Wochen machte die Reduzierung der Arbeitstage erst möglich.

Eine kleine 'Gehaltserhöhung'

„Bedenkt man, dass sich die Mitarbeiter eine Fahrt zum und vom Arbeitsplatz und damit ca. 20 Prozent an Fahrtkosten ersparen, kommt das neue Arbeitszeitmodell auch noch einer kleinen 'Gehaltserhöhung' gleich und ist zudem ein Beitrag zum Klimaschutz“, freut sich Hotelchef Christian Grünbart, der das Aviva nach dem Ableben von Werner Pürmayer im August 2016 und dem anschließenden Verkauf an Polytec-Gründer und Kernaktionär Friedrich Huemer gepachtet hat.

Unternehmensziel: zufriedene Mitarbeiter

„Die Dienstleistungsberufe sind für die Mitarbeiter fordernd und mehr Erholung ist für die Arbeitsqualität und Produktivität des Teams jedenfalls förderlich. Über alldem steht natürlich, dass wir für bestehende Mitarbeiter weiterhin interessanter Arbeitgeber bleiben wollen und für zukünftige Mitarbeiter ein lukratives Umfeld bieten können. Wir gehen davon aus, dass die Personalkosten dadurch geringfügig steigen werden, erwarten uns aber eine höhere Produktivität, sowie geringere Kosten für die Personalsuche und für die langen Einschulungsphasen. Die Mitarbeiterzufriedenheit ist für uns ein genauso wichtiges Unternehmensziel, wie der betriebswirtschaftliche Erfolg es ist!“, so Geschäftsführer Christian Grünbart, der überzeugt ist, damit einen Schritt in die richtige Richtung getan zu haben.

Die Aviva-Führungskräfte haben sich erst vor wenigen Tagen in Irland die modernen Arbeitswelte von Google, LinkedIn und Microsoft angeschaut, um sich Anregungen für eine weitere innovative Arbeitsplatzgestaltung zu holen.

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