Firma Engel schafft heuer 120 neue Arbeitsplätze in St. Valentin
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Firma Engel schafft heuer 120 neue Arbeitsplätze in St. Valentin

Rafael Haslauer Rafael Haslauer, Tips Redaktion, 14.05.2018 12:04 Uhr

ST. VALENTIN. Die Firma Engel ist dank einer erneuten Umsatzsteigerung in den nächsten Ausbauschritt gestartet. Am Standort St. Valentin sollen 120 neue Arbeitsplätze entstehen.

Engel ist weiter am Wachsen. Bereits zum vierten Mal in Folge konnte der Spritzgießmaschinenbauer seinen Umsatz um elf Prozent steigern. Mit dem größten Investitionsprogramm in der Firmengeschichte stellt das Unternehmen sicher, die weiter steigende Kundennachfrage zu stemmen. Allein in das Großmaschinenwerk in St. Valentin fließen 160 Millionen Euro, so viel wie in kein anderes der weltweit neun Werke.

Breite Palette

Mehr als 900 Spritzgießmaschinen produzierte der Standort St. Valentin im letzten Jahr. So genannte Großmaschinen, die zum Beispiel in der Automobilindustrie zur Herstellung ganzer Türmodule oder Instrumententafeln zum Einsatz kommen. Auch Fernseherrahmen, Waschmaschinenkomponenten und große Müllcontainer werden auf Spritzgießmaschinen aus St. Valentin hergestellt.

Kapazität steigern

In mehreren Schritten steigert Engel die Kapazität seines Großmaschinenwerks und stellt sich auf die weiter steigende Nachfrage ein. Bereits im Sommer vergangenen Jahres wurde eine neue, zusätzliche Produktionshalle an der Steyrer-Straße in Betrieb genommen. Seit wenigen Wochen wird nun im östlichen Teil des Werksgeländes kräftig gebaut. Dort entstehen ein neues Verwaltungsgebäude, weitere zusätzliche Montageflächen und ein noch größeres Technikum, wo die Kunden von Engel neue Maschinen und Technologien ausprobieren können.

Wachstumsmotor

Darüber hinaus wird das Technologiezentrum für Leichtbau-Composites mehr Platz erhalten. Gemeinsam mit Partnern entwickelt Engel dort neue Verfahren für den automobilen Leichtbau. Die Elektromobilität ist für Engel ein wichtiger Wachstumsmotor. Viele namhafte Automobilhersteller setzen bereits heute auf die Kompetenz der Niederösterreicher. Unter anderem werden Außenhautkomponenten für den BMW i3 auf Spritzgießmaschinen aus dem Werk St. Valentin produziert.

Mitarbeiterzahl steigt an

Auch personell hat Engel im abgeschlossenen Geschäftsjahr kräftig zugelegt. Rund um den Erdball beschäftigt der Maschinenbauer aktuell 6600 Menschen. 3700 davon arbeiten in Österreich, 2100 am Stammsitz in Schwertberg, 1350 in St. Valentin und 250 im Roboterwerk in Dietach. Heuer werden viele weitere neue Stellen geschaffen. Allein für den Standort St. Valentin sind rund 120 Stellen ausgeschrieben.

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Kommentare

  1. Gastuser 18.05.2018 20:52 Uhr

    - Wenn man in der Gemeinde sitzt oder bei der Firma Engel arbeitet wird man den Ausbau der Firma, die rodung von Wäldern, planieren von Wiesen und das erhöte Verkehrsaufkommen natürlich auch mit Freuden tolerieren. Man sollte sich auch informieren wie viele Menschen dagegen waren (Unterschriftenliste)

    0   0 Antworten
  2. Gastuser 15.05.2018 21:10 Uhr

    SEHR SCHÖN! - Nicht zu vergessen wie sehr es die Anwohner freut dass bereits wegen des Neubaus von 2017 eine Waldfläche gerodet und eine Wiese in der nähe planiert wurde um den neuen Mitarbeitern (die zum größten Teil nicht aus St. Valentin kommen) ein Parken vor dem Werk zu ermöglichen. Der Bahnhof wäre übrigens keine 200m entfernt.

    0   0 Antworten
    • Gastuser 16.05.2018 08:56 Uhr

      - Wenn man eine Meinung hat soll man sie auch kundtun. Um eine Meinung öffentlich zu vertreten, sollte man sich schon vorher genau informieren.
      Bahnhof ist gut, wird auch von vielen genutzt, löst aber das Parkproblem nicht, wird nur verschoben.
      Es Arbeiten sehrwohl viele Valentiner in dieser Firma, und eben viele aus unmittelbarer Umgebung.
      Man sollte sich Freuen das eine so große Firma auf den Standort St.Valentin setzt, und so vielen Leuten eine Arbeit in unmittelbarer nähe zu seinem Wohnort ermöglicht.
      Man kann es nicht allen recht machen, aber ich finde die Firma Engel macht es sehr vielen recht.
      Das ist gut so.

      0   0 Antworten
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