Nach der 20. Auflage ist für den Bandenzauber Schluss

Nach der 20. Auflage ist für den Bandenzauber Schluss

Robert Hofer Robert Hofer, Tips Redaktion, 02.01.2018 12:45 Uhr

STEYR. Sinkendes Interesse von Vereinen und Zuschauern ist der Grund, warum der SWT-Ingersoll Bandenzauber am 7. Jänner zum letzten Mal stattfindet.

Bei der Premiere 1999 siegte der damalige Bundesligist Vorwärts Steyr noch in der alten Taborhalle. Viele spannende und vor allem gut besuchte Turniere folgten. Oft musste OK-Chef Peter Drabek Mannschaften absagen, weil das Teilnehmerfeld rasch ausgebucht war. Diese Zeiten sind allerdings längst vorbei, schon in den letzten Jahren sank das Interesse zunehmend. „2008 haben wir noch mit 28 Teams gespielt“, erzählt Drabek.

„20 Jahre sind genug“

Heuer konnten trotz über 50 Einladungen mit Mühe nur zwölf Mannschaften gefunden werden, die Qualifikation fällt aufgrund der niedrigen Teilnehmerzahl weg. „Es sind vor allem die Spieler, die nicht mehr wollen. Das ist sehr schade, weil wir ein tolles und ausfinanziertes Turnier haben“, sagt Drabek, für den das Aus des Traditionsturniers fix ist. „Es ist definitiv das letzte Mal. 20 Jahre Bandenzauber sind genug.“

Neuformiertes Team

Dietach, Sieger der letzten beiden Jahre und Rekordsieger, startet mit einem neu formierten Team in das Unternehmen Titelverteidigung. Safak Ileli (Hallenkönig von 2017) und Ertan Göskin kicken jetzt für Amateure Steyr, auch Martin Kammerhuber und Christian Lichtenberger haben den Klub verlassen. Letzterer ist am Sonntag im Dress von Vorwärts Steyr zu sehen. Die Rot-Weißen werden eine starke Mannschaft aufbieten, Trainer Gerald Scheiblehner hat unter anderem auch Nico Wimmer, Yusuf Efendioglu, Michael Halbartschlager, Stefan Gotthartsleitner und Josip Martinovic nominiert. Der letzte Vorwärts-Sieg beim Bandenzauber liegt bereits 13 Jahre zurück. In Gruppe B sind der Regionalligist und Landesligist St. Ulrich die ersten Anwärter auf die beiden Semifinal-Tickets. Garsten, Stein, St. Peter U23 und Atsv Steyr haben wohl nur Außenseiterchancen.

5000 Euro Preisgeld

In der Gruppe A sind Gaflenz und Dietach die ersten Anwärter auf den Semifinal-Aufstieg, gefordert werden sie von Vorwärts 1b, Bewegung, Amateure und Wolfern. Wie in den letzten Jahren wird auch 2018 ein Preisgeld von 5000 Euro ausgeschüttet, der Sieger erhält einen Scheck in Höhe von 1800 Euro. Eröffnet wird der letzte Bandenzauber am Sonntag, 7. Jänner, um 11 Uhr mit der Partie zwischen Vorwärts 1b und Bewegung. Das Finale ist für 19.15 Uhr geplant.

3x2 Karten gewinnen

Medienpartner Tips verlost 3x2 Karten für den Bandenzauber am Sonntag (siehe Link unten).

 

 

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