Neuigkeiten von der Missionsrunde Vöcklabruck

Neuigkeiten von der Missionsrunde Vöcklabruck

Wolfgang Macherhammer Wolfgang Macherhammer, Tips Redaktion, 11.01.2019 11:13 Uhr

VÖCKLABRUCK. Eine Kenia-Reise nützte die Leiterin der Missionsrunde Vöcklabruck, Gerti Baumann, um eines der von der Missionsrunde unterstützten Hilfsprojekte zu besuchen. 40 km nordöstlich von Nairobi haben die Schwestern vom Kostbaren Blut im Jahre 1998 auf dem Areal der Juja-Farm ein großartiges Projekt – das Kinderheim „Star of Hope – Childrens Home“-  realisiert.

Auch wenn die Straßen zum Ziel Thika holprig und mit tiefen Löchern übersät waren, das eingezäunte Areal des Kinderheimes war sehr schön und sauber gestaltet. Gerti Baumann konnte sich vom sozialen Engagement der Schwestern überzeugen. Die kleinen Waisen/Straßenkinder werden von den Schwestern liebevoll betreut. Viele dieser Kinder bedürfen einer besonders liebevollen Zuwendung, weil sie alle eine leidvolle Lebensgeschichte hinter sich haben. Da Frau Baumann bei Kenia-Reisen immer wieder auf ärmste Straßenkinder getroffen ist, ist ihr gerade dieses Problem ein großes Anliegen. Daher unterstützt die Missionsrunde dieses  Kinderheim seit mehreren Jahren. Die Lebensgeschichten der Einzelnen erschüttern: Ein Mädchen von heute sieben Jahren z.B. wurde von der Mutter an einer Bushaltestelle in Nairobi abgelegt, weil der Stiefvater für die Kleine nicht sorgen wollte. Nachrichten wie „Dank Ihrer Hilfe und Solidarität konnten wir in diesem Jahr wieder 27 Straßenkinder aufnehmen“, bestärken das Team in seiner Arbeit in der Missionsrunde.

Neue Schule eröffnet

Im Jänner 2018 wurde im Areal der Juja Farm eine weitere, neue Schule eröffnet. 150 Mädchen konnten aufgenommen werden. Rund 300 Schüler besuchen die Schule, der auch ein Wohnheim angeschlossen ist. Die Kinder werden über viele Jahre bis hinein ins Berufsleben betreut. Es tut gut zu hören, dass viele ihre Chance nutzen, um sich mit Fleiß und Ehrgeiz aus dem Teufelskreis des Elends zu befreien. Mit großem Eifer machen sie ihre Examen. Sie wechseln zu einer höheren Schule oder beginnen mit der Berufsausbildung. Die Lehrer sind sehr bemüht, alle Kinder im Unterricht ihren Fähigkeiten entsprechend zu fördern. Das Projekt „Juja-Farm“ beinhaltet auch ein Ausbildungszentrum von hoher Qualität, was zu einer Verbesserung der Lebensumstände vieler junger Menschen beiträgt. Auf der angeschlossenen Farm gedeihen Gemüse und Früchte prächtig. Die Schule hat in Kenia einen sehr guten Ruf, so dass die hier ausgebildeten Jugendlichen keine Probleme haben, eine Arbeitsstelle zu finden.

Auf Spenden angewiesen

Dank der Hilfe von Spendern, zu denen auch die Missionsrunde Vöcklabruck gehört, kann Kindern in Kenia eine bessere Zukunft geboten werden. Ende September 2018 fand wieder der traditionelle und beliebte Flohmarkt der Missionsrunde statt, der dank der vielen Helfer und treuen Kunden sehr erfolgreich war. Mit dem Erlös vom Flohmarkt, dem Putztücher-Verkauf und Zuwendung von treuen Spendern füllen wir unsere Spendenkasse immer wieder auf. So ist es der Missionsrunde Vöcklabruck möglich, dieses Projekt in Kenia und weitere Hilfsprojekte in Afrika, Südamerika, Mittelamerika, Osteuropa zu unterstützen.

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