E-Auto: Grüner Masterplan unausgegoren – Gratisparken nicht zielführend

E-Auto: Grüner Masterplan unausgegoren – Gratisparken nicht zielführend

Robert Berghammer, Leserartikel, 07.12.2017 06:19 Uhr

Im Schienenverkehr ist die E-Mobilität schon lange ein Massenverkehrsmittel. Auch für den Straßenverkehr wird die E-Mobilität bald für den Massenmarkt zur Verfügung stehen. Für das E-Auto ist eine alltagstaugliche E-Ladeinfrastruktur wichtig. Die E-Ladeinfrastruktur zu schaffen braucht Zeit. Energiesprecher Andreas Schaumberger und Gemeinderat Robert Berghammer bringen Ansätze für die Stadt Vöcklabruck für die Mobilität von morgen ein.  

VÖCKLABRUCK. Die ÖVP Vöcklabruck Team Brunsteiner hat im Frühjahr angekündigt, das Thema E-Mobilität anzupacken. In Abstimmung mit Experten wurden Ansätze erarbeiten. ÖVP, SPÖ, Grünen und FPÖ haben sich in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Thema in einer Arbeitsgruppe befasst. Damit wurde die Grundlage für Beschlüsse im Umwelt und Energieausschuss geschaffen.

Bürgermeister Mag. Herbert Brunsteiner führt aus: „Im öffentlichen Bereich haben wir schon einiges in Sachen E-Mobilität geleistet. Im privaten Bereich stärken wir die Bürger. Die langsame E-Lademöglichkeit am eigenen PKW-Abstellplatz ist eines der Ziele.“

Der in Eigenregie erstellte Masterplan der Grünen wurde fraktionsübergreifend als inhaltlich und sozial unausgegoren eingestuft. Aus diesem Grund wurde die fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe eingesetzt. Energiesprecher Ing. Andreas Schaumberger zu den Hintergründen: „Die im Masterplan geforderten Schnellladestationen im Wohngebiet sind nicht alltagstauglich. Ein E-Auto wäre zwar in 2-3 Stunden geladen, dann heißt es aber E-Auto umstellen, damit der Nächste laden kann. Gleichzeitig sind die Investitionskosten hoch. Das Tanken wird damit unnötig teuer.“

Auch dem Gratisparken für E-Autos in der Vöcklabrucker Innenstadt wurde eine Abfuhr erteilt. „Wer sich heute ein E-Auto leisten kann, der kann sich auch die Parkgebühren in unserer schönen Stadt leisten. Das ist kein Anreiz. Steuervorteile und Anschaffungsprämie in der Höhe von rund 4.000 Euro sind als Anerkennung bereits vorhanden“, betont ÖVP-Gemeinderat Robert Berghammer.

 

 

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