Freileitungsgegner verfolgen Vertragsgespräche mit Argusaugen

Freileitungsgegner verfolgen Vertragsgespräche mit Argusaugen

Hans Promberger, Leserartikel, 31.03.2014 16:00 Uhr
VORCHDORF. Die Gegner der geplanten 110 kv-Freilandleitung zwischen Vorchdorf und Kirchdorf stehen der Informationspolitik der Energie AG skeptisch gegenüber. Grundeigentümer würden sich in Zusammenhang mit der verlangten Unterzeichnung des Freileitungs-Servitutsvertrages enorm unter Druck gesetzt und zum Teil auch falsch beziehungsweise nicht ausreichend informiert fühlen. Die Vertreter der Initiative „110 kv adé“ fordern daher in einem offenen Brief das Unternehmen auf, die Grundeigentümer nachweislich umfassend und korrekt über sämtliche Verfahrensstände zu informieren. „Insbesondere auch über die EuGH-Entscheidung zu Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)-Schwellenwerten und dem Vorlagebeschluss des Verwaltungsgerichtshofes zur Frage der UVP-Parteistellung“, so Initiativensprecher Michael Praschma. Zudem wolle man wissen, welche Unterschiede es zwischen den möglichen Entschädigungsansprüchen bei einer Zwangseinräumung im Verhältnis zu den Entgelten laut Options- beziehungsweise Servitutsvertrag gebe, wo die Unterschiede bei der Flächeninanspruchnahme laut Optionsvertrag und der Zwangseinräumung einer Dienstbarkeit liegen und welche Zusatzrechte die Energie AG im Options- beziehungsweise Servitutsvertrag im Vergleich zur Zwangseinräumung habe. „Es muss im Interesse eines kundenorientierten Energiekonzerns liegen, bei derartigen Gesprächen auch rechtlich unerfahrene Grundbesitzer korrekt und umfassend aufzuklären“, so Praschma. Sollte dies nicht der Fall sein, werde man Grundbesitzern, die dies wünschen, empfehlen, gegebenenfalls Vertragsanfechtungen über spezialisierte Rechtsanwälte bei Gericht einzubringen. „Immer alles gezeigt“ „Wir haben bei unseren Besuchen immer alle Unterlagen wie Pläne und Verträge gezeigt und sicher nichts hinter dem Berg gehalten. Wir haben nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt“, kontert Energie AG-Pressesprecher Michael Frostel, Für Angelegenheiten der Umweltverträglichkeitsprüfung sei allerdings die entsprechende Landesbehörde zuständig.
Artikel weiterempfehlen:

+ Jetzt verfassen

Kommentar verfassen






Drittbester Zimmerer des Landes

Drittbester Zimmerer des Landes

BAD ISCHL/WIEN. Jakob Marbler wurde Dritter beim Bundeslehrlingswettbewerb der Zimmerer.  weiterlesen »

Auto rollte in Wassergraben

Auto rollte in Wassergraben

BAD ISCHL. Feuerwehrmänner mussten ein Fahrzeug mittels Kran aus einem Wassergraben befreien. weiterlesen »

Selfie aus Pinsdorf

Selfie aus Pinsdorf

PINSDORF. Familie Fürlinger hat uns ein Selfie aus Pinsdorf geschickt. Für sie liegt in der Tips-Geschäftsstelle in Gmunden ein Überraschungssackerl inklusive zwei Star Movie ... weiterlesen »

Papier-Tycoon wurde zu Ehrenbürger ernannt

Papier-Tycoon wurde zu Ehrenbürger ernannt

LAAKIRCHEN. Papier-Unternehmer Alfred Heinzel wurde zu Laakirchens Ehrenbürger ernannt. weiterlesen »

Eine hochkarätige Veranstaltung in Grünau suchte Antwort

Eine hochkarätige Veranstaltung in Grünau suchte Antwort

GRÜNAU. Der Verein Schmecktakuläres Almtal organisierte kürzlich ein Experten-Symposium  mit der Frage, die vielen Verbrauchern und Profis unter den Nägeln brennt: Ist Regionalität ... weiterlesen »

Jugendliche retten Frau vor Ertrinken

Jugendliche retten Frau vor Ertrinken

GMUNDEN. Rasche Hilfe verhinderte das Ertrinken einer Pensionisten.  weiterlesen »

Froh über den Zuzug

"Froh über den Zuzug"

PINSDORF. Dank mehrerer Wohnbauprojekte wird die Einwohnerzahl von Pinsdorf bald die 4000-Einwohner Marke überschreiten. Auch sonst tut sich einiges, wie Bürgermeister Dieter Helms im Tips-Gespräch ... weiterlesen »

Internetbetrug rechtzeitig entdeckt

Internetbetrug rechtzeitig entdeckt

BAD GOISERN. Eine Frau aus Bad Goisern konnte einen Internetbetrug rechtzeitig erkennen.  weiterlesen »


Wir trauern