Kampf um die ISZ-Schule geht weiter

Kampf um die ISZ-Schule geht weiter

Gerald Nowak Gerald Nowak, Tips Redaktion, 09.02.2018 11:45 Uhr

WELS. Der Elternverein des Integrativen-Schulzentrums stellt klar: „Wir lassen uns nicht vom Kurs abbringen“. Rückendeckung kommt aus der Politik, damit der Schulversuch weitergeht.

Mit E-Mail des Landesschulrates vom Freitag, 2. Februar wurde dem Integrativen Schulzentrum Wels mitgeteilt, dass der Schulversuch „Inklusive Klassen an Kompetenzzentren“ eingestellt wird und in der Folge „für das ISZ Wels für das Schuljahr 2018/2019 kein Antrag zur Führung des Schulversuchs genehmigt werden kann.

 

Die Eltern wollen sich damit nicht abfinden. Sofort startete eine Online Petition: “Diese läuft sehr gut„, erklärt der Obmann des Elternvereins Christian Steinhuber. Das Angebot des Landesschulrates“„Dislozierte Volksschulklassen an Sonderschulen“ ist nicht wirklich ein Thema: „Wir weichen von unserem Kurs nicht ab. Von uns gibt es ein klares Nein zu diesen dislozierten Klassen“. Alles das was das ISZ ausmacht (soziale, emotionale und kognitive Kompetenz, die von allen Beteiligten eingebracht wird) ist dann nicht mehr möglich. Die Organisation wird erschwert und dadurch die gelebte Inklusion nicht mehr möglich sein. Anfang März soll es einen Termin beim Landesschulrat geben. Die Online Petition wird weiter laufen.

 

Rückendeckung

 

Im Hintergrund laufen weitere Gespräche, wie Bürgermeister Andreas Rabl (FP) mitteilt auch in Richtung Unterrichtsministerium. SP-Bildungsreferent Stadtrat Johann Reindl-Schwaighofer forderte bereits im Dezember in einem Dringlichkeitsantrag den Beschluss einer gemeinsamen Resolution an des Bildungsministerium und an den Landesschulrat mit dem Ersuchen, die gesetzlichen Rahmenbedingungen so zu ändern, dass erfolgreiche Schulversuche wie die integrativen Volksschulklassen des ISZ, in das Regelschulwesen übernommen werden. Doch ÖVP und FPÖ lehnten diesen SPÖ-Vorschlag ab und strichen den Passus aus dem Resolutionstext. „Es wäre ein Schulterschluss notwendig gewesen, statt die SPÖ-Resolution zu verhindern,“ sagt Reindl-Schwaighofer.

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