Wahl 2017: Mit dem Neos Chef durch die Welser Fußgängerzone

Gerald Nowak Gerald Nowak, Tips Redaktion, 13.09.2017 16:35 Uhr

WELS. Der Treffpunkt war mit dem Cafe Augustin am Stadtplatz mitten im Zentrum gut gewählt für den Neos-Chef Matthias Strolz. Mitten im Getümmel, dort wo sich ein Wahlkämpfer mit Energie wohl fühlt.

Ein Tisch voll besetzt mit Damen warnt den Neos-Chef vor: „Wir sind Lehrerinnen“. Die Antwort: „Das macht nichts. Dann wissen sie ja genau, dass Österreich eine Bildungsreform braucht“. Reform und Aufbruch sowie Energie sind Lieblingswörter von Strolz: „Österreich muss endlich im 21. Jahrhundert ankommen und nicht die alten Strukturen weiter aufrechterhalten“.

Viele Reformen

Die Parteipolitik muss aus dem ORF weg, die Lohnnebenkosten müssen gesenkt werden: „Die 440 freien Gewerbe müssen zu einem zusammengefasst werden. Der Wildwuchs an Kollektivverträgen wird immer mehr. Es braucht die Arbeitszeitflexibilisierung. Arbeitnehmerschutz ist wichtig, aber wir sind im Jahr 2017“, erklärt Strolz. In den Betrieben sollen flexiblere, den Bedürfnissen der Menschen angepasste Lösungen möglich werden. „Es muss auf Augenhöhe verhandelt werden“. Vereinfachung der Gewerbeordnung und der Auflagen. „Bei den vielen Regelungen kennt sich ja keiner mehr aus“.

Kontaktfreudig

Am Weg aus dem Lokal werden Hände geschüttelt. „Wir haben die höchsten Steuerabgaben der Welt. Das geht zu Lasten der Unternehmer. Der Föderalismus gehört aufgebrochen. Jeder Welser zahlt die Pensionen in Wien mit“, so Strolz. Er geht auf die Menschen zu und schnell ist das Gespräch aber in geordneten Bahnen. Selbstdarsteller werden mit Zahlen und Fakten zur Räson gebracht. „Wir brauchen eine Bildungsreform. Bildung ist der Schlüssel für die Zukunft. Das muss in den nächsten Jahren Priorität haben. Wir müssen in den Kindergärten beginnen und neue Qualität in das System bringen“.

„Die Stimmung ist unterschiedlich“

Genauso schnell, wie durch die Fuzo gegangen wird, wird geredet. Tempo gepaart mit Energie. Einmal nur wird Strolz kurz nachdenklich: „Wie findet er die momentane Stimmung im Land?“. „Sehr unterschiedlich. Von positiv bis negativ. Alles dabei. Die Menschen wollen endlich Entscheidungen“. Am 15. Oktober ist es dann so weit. Der Souverän ist am Wort.

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