Vergabe für Neubau ist durch! Neues SC-Stadion wird gebaut!

Vergabe für Neubau ist durch! Neues SC-Stadion wird gebaut!

Michael J. Payer Michael J. Payer, Tips Redaktion, 12.03.2018 21:00 Uhr

WIENER NEUSTADT. Der Wiener Neustädter Gemeinderat hat in einer Sondersitzung und nach emotionaler Diskussion die Vergabe der Planung, sowie der Generalunternehmerleistungen für den Bau des neuen Stadions im Bereich der Civitas Nova beschlossen. Im Rahmen der Sitzung wurden die Details des zukünftigen Stadions der Öffentlichkeit präsentiert. Die neue Arena wird neben dem Hauptfeld auch Trainingsplätze und die Möglichkeit für andere Veranstaltungen bieten. Die Fertigstellung ist bis zum Start der Frühjahrssaison 2019 vorgesehen.  

SC Wiener Neustadt Präsidentin Katja Putzenlechner: „Wir freuen uns natürlich, dass der Totalunternehmer für unser neues Stadion beschlossen wurde. Wichtig ist, dass es für die höchste Spielklasse, also die Bundesliga tauglich ist. Wenn der Aufstieg klappt, dann brauchen wir eine adäquate Spielstätte.“

Vizebürgermeister Horst Karas (SPÖ): „Heute ist ein Freudentag. Wir sind eine Fußballstadt und brauchen ein neues Stadion. Vielleicht findet aber noch der eine oder andere Verein Platz im Stadion.“

Sportstadtrat Philipp Gerstenmayer (FPÖ): „Das Projekt ist durchführbar. Das Stadion wird eine Bereicherung für Wiener Neustadt.“

Tanja Windbüchler-Souschill (Grüne): „Ein Gebäude hinstellen ist die eine Sache, es zu erhalten die andere. Das Stadion soll ein Stadion sein und nicht eine Multifunktionsarena. Das ist gut. Es braucht ein Stadion in Wiener Neustadt.“

Vizebürgermeister Christian Stocker (ÖVP): „Wir wollen ein Stadion bauen welches den modernen Anforderungen entspricht und wo der SC eine neue Heimat findet. Das ist ein Meileinstein für den sportlichen Bereich und die Stadtentwicklung.“

Michael Klosterer (ÖVP): „Mit dem neuen Stadion bietet sich für den Fußball eine Möglichkeit. Der SC hat den Aufstieg selbst in der Hand. Die Stadt hat die Hausaufgaben gemacht.“

Die Details zum Stadionprojekt:

  • Die Totalunternehmersuche für die Errichtung des neuen Stadion lief in einem zweistufigen Verfahren ab, das nun abgeschlossen wurde.
  • Aus diesem Verfahren ging die ARGE Strabag AG und Porr GmbH als Siegerin hervor. Die ARGE zeichnet als Totalunternehmer nicht nur für die schlüsselfertige Übergabe sondern auch für die Generalplanung verantwortlich. Das Konsortium hat Erfahrungen im internationalen Stadionbau.
  • Das Stadion wird zwischen Aqua Nova und Arena Nova situiert. Das Konzept entspricht den aktuellen Bestimmungen der Österreichischen Fussball Bundesliga (z.B. Rasenheizung) und kann modular errichtet werden. Für die höchste Spielklasse sind derzeit 5.000 Zuschauerplätze gefordert. Diese werden in den drei Tribünen (Haupttribüne im Westen, Tribünen im Norden und Osten) realisiert.
  • In der Haupttribüne sind sämtliche Räumlichkeiten für die Mannschaften,  Schiedsrichter etc. situiert. Ein eigener Bereich ist als VIP-Club konzipiert und wird mit einer Cateringküche ausgestattet. Des Weiteren finden sich in der Westtribüne auch Flächen, die für eine stadiontaugliche Gastroversorgung für alle Gäste dienen.  Besucherplätze für Menschen mit besonderen Bedürfnissen können über Rampen erreicht werden. Sowohl in der Nord- als auch in der Osttribüne sind ebenfalls sämtliche für die Stadionbesucher erforderlichen Infrastrukturen gegeben.
  • Das geplante Stadion erfüllt alle Auflagen der österreichischen Bundesliga für die höchste Spielklasse nach dem aktuellen Stand der Voraussetzungen. Sollte der SC Wiener Neustadt in die Tipico Bundesliga aufsteigen, wird das Stadion in dieser Form errichtet. Steigt der SC Wiener Neustadt nicht auf, wird das Stadion mit den Bundesliga-Anforderungen für die zweithöchste Spielklasse errichtet. Im Falle eines späteren Aufstiegs des SC Wiener Neustadt, kann das Stadion modular erweitert werden.
  • Die Trainingsplätze befinden sich östlich der Aqua Nova. Es werden zwei Hauptspielfelder und zwei Kleinfelder errichtet. Ein Hauptspielfeld wird mit Kunstrasen ausgestattet.
  • Das Stadion kann neben den sportlichen Veranstaltungen auch für Open-Air-Events, wie z.B. Konzerte, genutzt werden.
  • Entsprechende KFZ- und Rad-Stellplätze werden in ausreichender Zahl neu geschaffen.
  • Die Finanzierung erfolgt durch den Verkaufserlös des alten Stadion-Areals, eine Drittel-Förderung durch das Land Niederösterreich. Derzeit laufen Gespräche mit dem Bund, ob auch von dort Fördermittel lukriert werden können.
  • Nach der Vergabe soll der Baustart so rasch als möglich erfolgen, damit eine Fertigstellung bis Frühjahr 2019 realisiert werden kann.
  • Die Gesamtkosten sind mit 12,8 Millionen inkl. USt. veranschlagt.

 

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