Thema Wolf spaltet die Region

Thema Wolf spaltet die Region

Mag. Claudia Greindl Mag. Claudia Greindl, Tips Redaktion, 12.04.2018 06:24 Uhr

BEZIRK/GRÜNBACH. Heftige Reaktionen hat die Tips-Berichterstattung zum Thema Wolf ausgelöst: Sowohl die Befürworter des scheuen Raubtiers als auch dessen Gegner meldeten sich über Facebook, auf www.tips.at und per Leserbrief zu Wort. Unterdessen gibt es vielerorts neue Spuren und Wolfs-Sichtungen. Im Thurytal beunruhigte ein Rehkadaver.

Begegnungen mit vermutlich durchziehenden Wölfen werden aus Schönau und Windhaag gemeldet, Fährten der großen Beutegreifer gab und gibt es in zahlreichen Gemeinden des Bezirks. „Auch in unserem Jagdgebiet haben wir schon Fährten von Wölfen wahrgenommen“, sagt Jagdleiter Klaus Grünberger von der Jagdgesellschaft Grünbach.

Tierischer Überrest

Den Grünbacher Jägern wurde vor wenigen Tagen der Fund eines abgenagten Rehkadavers im Naherholungs- und Wanderbiet Thurytal gemeldet. Thomas Schinagl aus Waldburg war mit seiner Partnerin Rebekka Köck auf einer Nordic Walking-Tour, als die beiden auf den Kadaver stießen. „Wir sind gerade im Bereich des Teufelsfelsen unterwegs gewesen, allerdings auf der gegenüberliegenden Feldaistseite, wo weniger Wanderer hinkommen“, berichtet Schinagl. Ob sich ein Wolf oder andere Tiere an dem Reh gütlich getan haben, wird laut Jagdleiter Grünberger nicht untersucht. Allerdings ähneln die Überreste frappant den Bildern der von Wölfen gerissenen Wildtiere am Truppenübungsplatz Allentsteig (Bildmaterial liegt der Tips-Redaktion vor).

Welchen Platz hat der Wolf in unserer Kulturlandschaft des 21. Jahrhunderts? Soll er willkommen geheißen werden oder nicht? Antworten darauf gibt die nächste Ausgabe von Tips, in der ein Befürworter des Raubtiers ebenso zu Wort kommen wird wie jemand, der Meister Isegrim nicht wieder bei uns heimisch werden lassen möchte. Zudem werden wir Leserbriefen zum Thema Wolf viel Platz einräumen.

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