Ich weiß gar nicht, was mich erwartet

„Ich weiß gar nicht, was mich erwartet“

Omer Tarabic Omer Tarabic, Tips Redaktion, 21.05.2019 16:33 Uhr

ZELL, WIEN. Agnes Palmisano hat an der Wiener Universität für Musik und Darstellende Kunst Gesang studiert. Heuer spielt die Künstlerin erstmals bei der Pramtaler Sommeroperette mit.

Tips: Frau Palmisano, Sie haben vor einiger Zeit im Zuge eines Interviews gesagt, dass Sie gerne einmal bei einer Operette mitmachen würden. Feiern Sie in Zell ihre Operetten-Premiere?

Palmisano: Nein! Ich habe bereits auf der Universität bei einigen Opern- und Operettenproduktionen mitgewirkt, und danach mehrmals, zum Beispiel in der „Fledermaus“ oder im „Weißen Rössel“ gespielt. Meine letzte Operettenproduktion war vor rund drei Jahren an der Wiener Volksoper. Aber gemessen daran, wie gerne ich Musiktheater spiele, habe ich in den letzten Jahren viel zu wenige Produktionen gemacht. Das liegt vor allem daran, dass ich als Mutter zweier kleiner Kinder andere Prioritäten hatte. Eine Operetten- oder Opernproduktion ist in der Vorbereitung durch die Probenarbeit sehr zeitintensiv.

Tips: Haben Sie schon einmal eine Aufführung der Pramtaler Sommeroperette live gesehen?

Palmisano: Nein, noch nie. Ich weiß gar nicht, was mich erwartet.

Tips: Wie kam es zu Ihrem Engagement in Zell?

Palmisano: Die Studienleiterin Erika Roubal erzählte mir bei einem zufälligen Zusammentreffen von ihren Aktitiväten bei der Sommeroperette und zeigte mir einen Folder, auf dem Harald Wurmsdobler, mein ehemaliger Studienkollege, abgebildet war. Ich habe ihn sofort wiedererkannt und ließ ihm ausrichten, dass ich gerne in Zell mitspielen würde. Kurz danach hat mich Harald kontaktiert.

Tips: Welche Rolle spielen Sie und was können Sie uns darüber erzählen?

Palmisano: Ich bin Berta Fliederbusch, geborene Wachtl. Mein Mann August (Harald Wurmsdobler) und ich sind die beiden titelgebenden Landstreicher: zwei Menschen, die sich den Normen und Konventionen nicht beugen. Nicht aus Not, sondern aus Überzeugung. Übersetzt auf heute: ein Künstlerpaar.

Tips: Ihr Spezialgebiet ist der Dudler. Wie sehr unterscheidet sich dieser vom Jodeln?

Palmisano: Im 19. Jahrhundert hat man in Wien die Wörter Dudeln und Jodeln parallel verwendet, es gibt aber natürlich wesentliche Unterschiede  zwischen Wiener Musik und -regional ebenfalls verschiedener alpenländischer Volksmusik. Auch im Stück werde ich einen Dudler singen, den Karl Millöcker für Marie Geistinger (die erste Wiener Operettendiva und Direktorin des Theater an der Wien) komponiert hat.

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