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Angebote

Otto Normal, Leserartikel, 09.08.2016 14:59 Uhr

Wir bitten um Unterstützung - In eigener Sache:

Jede Gemeinschaft, so auch unser Verein, bedarf ständig einer personellen und organisatorischen Erneuerung. Mit der 100-Jahrfeier im Jahr 2011 bewiesen die Zitherfreunde Arion Linz ihre langjährige Kontinuität. Im Jahre 2012 übernahmen junge aktive Hände die musikalische Leitung.

Altersbedingt und aus gesundheitlichen Gründen zeichnet sich beim Obmann (80+) ein Wechsel ab. So bieten wir das viel gerühmte Ehrenamt eines Obmanns oder einer Obfrau an. Die Zeit für Einarbeitung bis zu einer Übernahme soll und kann in Ruhe erfolgen. Gibt es im Großraum Linz Interessenten für diese Führungsaufgabe? Dazu genügt es einfach unverbindlich anzufragen. Sie erreichen uns über diese Homepage unter "Impressum" oder unter www.zitherfreunde-arion-linz.at

Nur Mut, es kann nichts schief gehen! Wir proben an Donnerstagen (ab September 2018 wieder montags) ab 19:00 Uhr (ausgenommen im Juli & August) im Probelokal Linz, Werndlstraße 12, GrpRaum 3, 1.Stock

Gleichzeitig suchen wir auch eine Stellvertretung für den musikalischen Leiter: Wenn jemand interessiert ist, dann mutig sein und mit uns Kontakt aufnehmen. Die entsprechenden Voraussetzungen können bei einem persönlichen Gespräch mit unserem musikalischen Leiter geklärt werden.

Angebote - Inhaltsverzeichnis: CDs - Information für Freunde der Zithermusik - Einladung für Wiedereinsteiger - Probeninformation - Information für interessierte Veranstalter -  Broschüre "Interessantes über die Zither" - Auszug -  die weitere Entwicklung der Zither - Bericht

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Tonträger

Wir präsentieren mit Freude unsere bisher aufgenommenen Tonträger:

Die Studioaufnahme "Zitherfacetten" sowie Livemitschnitte unserer Frühlingskonzerte seit 2004

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Eine Information für Freunde der Zithermusik*) gilt wertneutral für Frauen & Männer

Für Wiedereinsteiger: Vielleicht spielen Sie selbst zuhause Zither oder haben jahrelang nicht mehr gespielt und möchten wieder beginnen. In unserem Verein ist dies möglich. Nicht nur als Zitherspieler* sondern auch Gitarre* -und Kontrabassspieler* sind bei uns herzlich willkommen. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit zur Weiterbildung sowie zum Mitspielen bei Proben und öffentlichen Auftritten an, z.B. beim Frühlingskonzert im Festsaal des Neuen Rathauses.

Weitere Informationen sollen die nachfolgenden Ausführungen, aber auch ein persönlicher Kontakt vermitteln.

Wir über uns: Wir proben jeweils an Montagen (ausgenommen Feiertage) von 19.00 – 21.00 Uhr unter der musikalischen Leitung von Andreas VOIT mit dzt. 25 Zitherspielern * und 3 Gitarristinnen und 1 Kontrabassisten im Gasthaus Platane der Pfarre St.Michael in Linz, Werndlstraße 12 am Bindermichl. Alle Spieler* unseres Vereines sind reine Amateure, die ihr Hobby schon während des Berufslebens oder erst im Ruhestand mit Freude und Begeisterung wieder ausüben. Für interessierte Veranstalter bieten wir einstudierte Musikstücke – verschiedenster Stilrichtungen – im Rahmen von Konzertaufführungen an, die auch mit einem Sprechprogramm bereichert werden können. In der Dauer von etwa einer Stunde vermitteln wir so eine sinnvolle Unterhaltung. Hiefür benötigen wir nur etwas Platz, um unsere eigenen Spieltische aufstellen zu können. Auf Elektronik jeder Art können wir verzichten (ausgenommen ein Sprecher-Mikrofon). Da Musiker – auch Amateure – nicht nur um Gotteslohn spielen können, dürfen wir unsere Spesen und einen kleinen Obulus für die Vereinskassa in Rechnung stellen. Die Festlegung kann nach Vereinbarung erfolgen.

Broschüre "Interessantes über die Zither" Gedanken einer Zither von Anton Kurz (gest. 1994): Mein Ahne war vor langer Zeit ein Scheit. Das hängt mir heut´noch an. Ich bin ein Kind des kleinen Mann. Bei Palästen stand ich vor geschloss´nen Toren obwohl zu Höherem geboren fand einst ein edler Herr an mir Gefallen, belächelt wurde er von allen. Selbst heute heißt´s noch oft, wie bitter: "Ach, das ist nur eine Zither, macht Plim und Plam, es klingt recht schick. Nicht´s für gehobene Musik!" Dabei hab´ ich mich längst zu formvollendeter Gestalt gewandelt, brauch den Vergleich mit and´ren Instrumenten nicht zu scheu´n. Wird´ ich gefühlvoll, meisterlich behandelt, kling´ als Orchester ich beinah allein. Doch bin ich eine spröde Schöne, die leicht nicht ihre Pracht erschließt. Ich schenke dir erst meine Jubeltöne, wenn du mit Schmerzen unermüdlich dich bemühst. Dann klingt mein Melodienreigen vom Liede bis zum Menuett. Ich bin genau so zärtlich wie die Geigen im Duo, Trio und Quartett. Ich setz genauso kunstvoll meine Klänge, dem höchsten Anspruch werde ich gerecht entfliehe strahlend meiner Enge im orchestralen Tongeflecht. Mögt ihr voll Andacht meiner Stimme lauschen, sie spricht zu euch in Dur und Moll, will euch erobern, will euch froh berauschen, aus dem Herzen, das so übervoll. Deshalb erlaube ich mir laut zu sagen: Ich bin viel mehr, als man so glaubt. Es trügt der Schein! Mit Stolz bekenn ich vor allen "Nur eine Zither will ich sein!"

***********************************************************************************************************************Die Weitere Entwicklung:

Die Entwicklung der Zitherform, insbesondere die Salzburger Form, galt im Wesentlichen als abgeschlossen. Bei der Besaitung wurde aufgrund der neuen Methoden von Nikolaus Weigel und  Carl Umlauf nach weiteren Möglichkeiten einer Vereinheitlichung der Stimmungen geforscht. Die "Besaitungsfrage" wurde aber so zum fast unlösbaren Problem. Man suchte nach der Idealbesaitung um die jeweiligen "Nachteile" sowohl der Münchner- als auch der Wiener Stimmung beseitigen zu können. Man erfand die Perfekta-Zither. Diese Zither erfüllte zwar theoretisch die Wünsche, die notwendige Spielpraxis für diese Ausfertigung hatten jedoch nur Virtuosen. Ein weiterer Versuch war die 1902 in Graz gebaute Reformzither. Ein gelungener Versuch die beiden Stimmungen zu vereinen. Trotzdem sind den beiden Stimmungen weiterhin Grenzen gesetzt. So ließen leider "andere Gründe" eine sinnvolle Weiterentwicklung bzw. eine Vereinheitlichung der beiden Stimmungen nicht mehr zu. Es blieb daher bei der Münchner (heute Standard – Besaitung) und der Wiener - Stimmung.

Die Entwicklung der Zither - eine Darstellung in Kurzform

A) - Das Scheitholt: Das Scheyholtz, Scheitholt oder Scheidholz genannt, ist ein einfaches Musikinstrument. Gebaut als schmaler Kasten, dessen Länge ein Vielfaches der Breite beträgt. Es gibt/gab Scheitholte in Keilform sowie in rechteckiger Bauweise (Zargenbauweise) die bereits alle Merkmale des ausgereiften Instrumentes aufweisen. Zum Spiel wurde es horizontal auf den Tisch gestellt. Eine erste genauere schriftliche Beschreibung erfolgte durch Michael Prätorius 1619

B) Die Kratzzither, so wurde die Nachfolgerin des Scheitholzes bezeichnet. Von der Spielweise gab es kaum eine Änderung, jedoch bei der Korpusform. Die wesentlichste Änderung ergab sich durch die Verwendung eines Griff-Brettes, in dem die Bünde eingelassen waren. Dabei werden die Saiten mit der linken Hand auf die Bünde gedrückt und mit der rechten Hand werden durch Hin- und Herkratzen mit einem Plektron aus Holz oder Horn die Saiten zum Klingen gebracht.

C) Die Schlagzither - Wegen der Begrenzung des Tonumfanges bei der Kratz–Zither (man konnte nur die D-Dur richtig spielen) suchte man nach Möglichkeiten den Tonumfang auszuweiten. Zunächst versuchte man durch das Anbringen eines zweiten Griffbretts, der 2.Spieler saß gegenüber, das Problem so zu lösen. Letztlich haben gegen Ende des 18.Jhdt. Instrumentenbauer aus Mittenwald eine neue Spielart ermöglicht, indem man mit der rechten Hand anstelle des Plektrons einen Schlagring am rechten Daumen verwendete. Diese Instrumente wurden in der Mittenwalderform und in der Salzburgerform hergestellt. Die Stimmung der Saiten blieb bis etwa 1840 individuell und ohne jegliches System.

D) Die Entwicklung zur Konzert-Zither. Die verschiedenen Besaitungsmodelle bei der Schlag -Zither erfuhren erst durch Nikolaus WEIGEL (geb.12.1811 in Hainau, Rheinpfalz; gest. 17.01.1878 in München) die entscheidende Veränderung. Dieser Münchner Musiktheoretiker, Zitherlehrer und Virtuose stellte 1838 folgerichtig den Zitherfachleuten seine von ihm neu erdachte Besaitungsart und Griffbretteinteilung vor. Er erkannte, dass zur Vervollkommnung des Instrumentes die diatonische Bundanordnung am Griffbrett durch eine chromatische zu ersetzen ist. Dies erforderte auch eine totale Reform der Freisaiten-Bespannung. Nach seiner Idee sollte hiefür der Quart-Quintzirkel zweimal geschlossen beinhaltet sein. So wurde es erst möglich, in allen Tonarten spielen zu können. Am Griffbrett verwendete er die Saiten a"-a"-d"-g. Zwei Jahre später,1840, erweitert um das C. Ab 1844 wurde diese Besaitungsart, die "Münchner Stimmung" genannt. Durch diese neue Stimmung der Freisaiten konnte man, Dur und Moll Akkorde spielen. Zu dieser Zeit gab es in Wien ebenfalls einen Zithervirtuosen, namens Carl J.F. UMLAUF geb. 19.09.1824 in Baden gest. 13.02.1902 in Wien. Er wurde zum Begründer der Wiener Schule und war ein großer Virtuose, der auf zahlreichen Konzerten großen Beifall erntete. Im Unterschied zur Münchner Stimmung veränderte er die Griffbrett-Saiten aufgrund persönlicher Erkenntnisse auf a, d, g, G, C. Im Freisaitenbereich wurden gegenüber der Münchner Stimmung durch Anton Kiendl als Zitherbauer in Wien die Freisaiten g und fis um eine Oktave höher gestimmt, und C.J.Umlauf ergänzte die Freisaiten noch um die Saite "as", wodurch auch die As-Dur und f-moll spielbar wurden. Die Bässe Es, F, D und E wurden als Kontrabässe angeordnet.

E) Die weitere Entwicklung - Betreffend die Form, galt sowohl die Salzburger- als auch die Mittenwalder Form, für die Zither im wesentlichen als abgeschlossen. Bei der Besaitung wurde aufgrund der neuen Methoden von Nikolaus Weigel und Carl Umlauf nach weiteren Möglichkeiten einer Vereinheitlichung der Stimmungen geforscht. Die "Besaitungsfrage" wurde aber zum fast unlösbaren Problem. Man suchte nach der Idealbesaitung, um die jeweiligen "Nachteile" sowohl der Münchner- als auch der Wiener Stimmung beseitigen zu können. So "erfand" man die Perfektazither. Diese Zither erfüllte zwar theoretisch die Wünsche, die notwendige Spielpraxis für diese Ausfertigung hatten jedoch nur Virtuosen. Ein weiterer Versuch war die 1902 in Graz gebaute Reformzither. Ein fast gelungener Versuch die beiden Stimmungen zu vereinen. Trotzdem blieben den beiden Stimmungen weiterhin Grenzen gesetzt. So ließen leider "andere Gründe" eine sinnvolle Weiterentwicklung bzw. eine Vereinheitlichung der beiden Stimmungen nicht mehr zu und führten so auch zu einer eigenständigen Literatur und verschiedenen Verbreitungsgebieten. Es blieb daher bei der Münchner - heute Standard – Besaitung und der Wiener - Stimmung. Um 1890 wurde durch Josef Haustein und Franz Xaver Gütler die Perfektazither erbaut. Im Jahre 1902 erfolgte nach einer Idee von Ferdinand Kollmanek durch Johann Jobst der Bau der Reformzither.

Der Verein hat eine neue Broschüre mit viel interessanten Informationen über die Zither aufgelegt - Details dazu finden Sie auf der Homepage www.zitherfreunde-arion-linz.at

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