„Zillenverein“ - Statuten vereine.tips.at

Statuten

Otto Normal, Leserartikel, 02.08.2016 15:23 Uhr

Statuten Zillenverein "alte Donau Wallsee"
per 12.01.2009

1. Vereinsziele

Der Verein möge in kameradschaftlicher und uneigennütziger Weise das hand - und motorbetriebene Zillenfahren auf der Alten Donau Wallsee unterstützen und fördern.

Neben der ureigentlichen Brauchtumspflege durch das Fahren mit handbetriebenen Holzzillen soll auch die Erhaltung und Pflege der wunderschönen Alten Donau Wallsee zu Wasser und zu Lande verwirklicht werden.

Die Vereinsaktivitäten mögen darüber hinaus zur Kameradschaft und Zusammenarbeit mit allen ortsansässigen Vereinen und Organisationen beitragen.

2. Arten der Mitgliedschaft

1.     Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.

2.     Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrags fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.

3.     Ordentliche und außerordentliche Mitglieder erwerben durch ihre Mitgliedschaft und der Zahlung des jährlichen Mitgliedsbeitrages die Berechtigung zur Benützung eines Liegeplatzes an der Steganlage "alte Donau Wallsee".

4.     Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheiden die ordentlichen Mitglieder. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

5.     Neues Mitglied: Den Antrag über ein neues Mitglied kann kann jedes ordentliche Mitglied stellen. Der Antrag wird dann dem Vorstand vorgebracht. Im Vorstand wird darüber abgestimmt. Dies geschieht über ein Zeichen mit der Hand. (keine geheime Wahl). Die Entscheidung über die Neuaufnahme muss im Vorstand einstimmig sein.

Bei einem positiven Abstimmungsergebnis wird bei der nächsten Verammlung eine Wahl durchgeführt. Die Mitglieder müssen eine Woche vorher über den Termin verständigt werden. Ein Mitglied das aus verschiedenen Gründen an der Versammlung nicht teilnehmen kann, hat auch die Möglichkeit sein Votum  einem Vorstandsmitglied telefonisch zeitgerecht bekannt zu geben. Bei einer 2/3 Mehrheit wird der Antrag als positiv bewertet.

6.     Bei Mietplätzen ist die gleiche Vorgangsweise wie im obrigen Punkt 5 beschrieben zur Anwendung zu bringen.

7.     Die Entscheidung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung.

8.     Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieser trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge in Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.

9.     Der Austritt kann nur zum 1.10. erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens 6 Monate vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.

10.  Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.

11.  Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluss.

12.  Die Mitgliedschaft kann nur in der Familie ersten Grades weitergegeben werden, (eigene Kinder, Geschwister, Eltern) oder der Liegeplatz fällt an den Verein zum halben Kaufpreis zurück.

2. Rechte und Pflichten der Mitglieder

1.     Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen Mitgliedern zu.

2.     Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgerung der Statuten zu verlangen.

3.     Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer Generalversammlung verlangen.

4.     Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern einer solchen Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.

5.     Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.

6.     Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuen und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

3. Generalversammlung

1.     Die Generalversammlung ist die "Mitgliederversammlung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet jeden Oktober statt.

2.     Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf

a.     Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung,

b.     Schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder,

c.     Verlangen der Rechnungsprüfer

binnen vier Wochen statt.

3.     Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder perE-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand, oder durch einen Rechnungsprüfer.

4.     Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen.

5.     Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

6.     Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder.

7.     Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.

8.     Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer Einstimmigkeit der ordentlichen Mitglieder.

9.     Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann, in dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

4. Vorstand

1.     Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, und zwar aus Obmann und Stellvertreter, Schriftführer und Stellvertreter sowie Kassier und Stellvertreter.

2.     Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine  Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen.

3.     Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt  1 Jahr; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.

4.     Der Vorstand wird vom Obmann, bei Verhinderung von seinem Stellvertreter, schriftlich oder mündlich einberufen.

5.     Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.

6.     Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

7.     Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.

8.     Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung und Rücktritt.

9.     Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen Vorstands bzw. Vorstandsmitglied in Kraft.

10.  Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung eines Nachfolgers wirksam.

5. Aufgaben des Vorstands

1.     Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das "Leitorgan" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

a.     Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis,

b.     Erstellung des Jahresvoranschlages, des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses,

c.     Vorbereitung und Einberufung der Gerneralversammlung,

d.     Informationen der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebahrung und den geprüften Rechnungsabschluss,

e.     Verwalten des Vereinsvermögens

f.      Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen Vereinsmitgliedern,

7.  Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

1.     Der Obmann führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der Stellvertreter unterstützt den Obmann bei der Führung der Vereinsgeschäfte.

2.     Der Obmann vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Obmanns oder des Stellvertreters, und in Geldangelegenheiten des Obmanns und des Kassiers.

8. Spezielle Statuten

1.     Eine Stegversicherung ist unumgänglich und ist vom Zillenverein abzuschließen und zu finanzieren.

2.     Jeder Liegeplatzbesitzer hat auf eigene Rechnung eine umfassende Zillenversicherung abzuschließen und dem Vereinsvorstand nachweislich zur Kenntnis zu bringen.

3.     Die Weitergabe eines Liegeplatzes an Dritte muss vom Vorstand des Zillenvereins "Alte Donau Wallsee" einstimmig beschlossen werden. Der/die neue Mieter/in kann vom Vorstand mit einer Probezeit belegt werden. Nach Ablauf der Probezeit kann dem/der Mieter/in die Benützung des Liegeplatzes zuerkannt oder aber auch ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden.

4.     Wenn ein Mitglied aus persönlichen Gründen die Mitgliedschaft aufgibt, wird ein Einmalbetrag von 500 Euro rückerstattet. Die geleisteten Arbeitsstunden und weitere Zahlungen fallen  den Verein zu.

5.     Gäste sind nur im Beisein eines Mitglieds erwünscht.

6.     Das Fischen vom Steg aus ist für Mitglieder erlaubt. (nur bei  berechtigter Fischerkarte)

7.     Folgende Voraussetzungen muss das Boot bzw. Zille hat um die Erlaubnis zu bekommen am Steg einen Liegeplatz zu bekommen. Eine Regelung, ob nur Zillen (flachgehende Wasserfahrzeuge) oder auch Motorboot (mit oder ohne Kabine) gestattet sind. Z.B. Größe, Gewicht, Aufbauten, Kabinenboot usw.

8.     Es gibt einheitliche Stegfender die fix montiert sind, das ist eine saubere, schöne und einheitliche Lösung. Diese werden vom Verein angekauft und die Kosten an den Liegeplatzbesitzern weitergegeben.

9.     Arbeitsstunden: Die Stundenbilanz wird fortgeführt. Nach Fertigstellung des Steges, dh. wenn der Steg im Wasser ist und verheftet worden ist, werden die geleisteten Arbeitsstunden addiert. Die ersten drei mit den meisten Stunden werden aus der Statitik heraus genommen. Danch wird der Durchschnittswert errrechnet. Eine Arbeitsstunde wird mit 5 Euro bewertet. Die Mitglieder haben dann die Möglichkeit sich entweder nachzukaufen oder innerhalb eines Jahres weitere Arbeitsstunden zu leisten. Ist jedoch am Ende des Jahres der Durchschnitt nicht erreicht so muss die Diverenz ausbezahlt werden.

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