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Notarztdienst Braunau stand letztes Jahr bei 1.626 Notfällen im Einsatz

Sabrina Antlinger, 11.02.2026 10:01

BEZIRK BRAUNAU. Anlässlich des Tages des Europäischen Notrufs 112 am 11. Februar rückt das Krankenhaus Braunau den Notarztdienst im Bezirk in den Fokus. 1.626 Einsätze wurden im Jahr 2025 gefahren. Rund 20 Notärzte stehen im aktiven Dienst, von einem Notarztmangel sei am Standort keine Rede.

Das Braunauer Notarzt-Team mit Primar Florian Neuhierl (2.v.l.) (Foto: Krankenhaus Braunau)
Das Braunauer Notarzt-Team mit Primar Florian Neuhierl (2.v.l.) (Foto: Krankenhaus Braunau)

Die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 wurde 1991 eingeführt und ist kostenlos von jedem Handy oder Telefon ohne Vorwahl erreichbar. Für Österreich gelten weiterhin die bekannten Nummern: 122 (Feuerwehr), 133 (Polizei) und 144 (Rettung).

Wichtig beim Absetzen eines Notrufs sei vor allem, genau zu sagen, wo Hilfe benötigt wird, und für Rückfragen erreichbar zu bleiben. Das Gespräch solle erst beendet werden, wenn die Leitstelle dazu auffordert. Gerade bei medizinischen Notfällen können telefonisch auch lebensrettende Sofortmaßnahmen angeleitet werden.

Primar Florian Neuhierl betont auch: Der Notruf ist nicht für jedes Problem gedacht. Alarmiert werden soll nur bei akuter Gefahr für Leben und Gesundheit. Für nicht akute Beschwerden sind Hausarzt oder 1450 die bessere Anlaufstelle. Die meisten Notarzteinsätze passieren im häuslichen Umfeld, häufig wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Unfälle gehören aber ebenfalls zum Alltag.

Im Einsatz arbeiten die Notärzte nicht allein: Abgeholt werden sie vom Notarzteinsatzfahrzeug (NEF), das vom Österreichischen Roten Kreuz besetzt wird. Versorgt wird dann im Team mit Notfallsanitätern und Rettungswagenbesatzung.


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