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Wüstensieg bei 24-Stunden-Rennen für Lukas Kaufmann

David Ramaseder, 16.02.2026 10:50

KRONSTORF. Lukas Kaufmann startet mit einem Paukenschlag in die Saison. Beim traditionsreichen Mountainbike-Rennen 24 Hours in the Old Pueblo nahe Tucson setzte sich der Kronstorfer am Wochenende eindrucksvoll durch. Rund 2.000 Biker standen am Start, darunter etwa 170 Solofahrer.

Kaufmann meistert die herausfordernde Wüstenstrecke am schne (Foto: SPORTOGRAF)
Kaufmann meistert die herausfordernde Wüstenstrecke am schne (Foto: SPORTOGRAF)

Gefahren wurde auf einem 26,2 Kilometer langen Rundkurs mit 350 Höhenmetern – durch staubige Wüste, über sandigen und steinigen Untergrund, vorbei an Kakteen. Mehr als 4.000 Zuschauer sorgten entlang der Strecke für Festivalstimmung.

Kaufmann absolvierte im Solo-Bewerb 21 Runden und gewann damit klar vor dem Kanadier Cory Wallace (19 Runden), einem mehrfachen 24-Stunden-Weltmeister, sowie dem US-Amerikaner Alex Schultz (18 Runden). Bei Temperaturen zwischen sieben Grad in der Nacht und 23 Grad untertags waren neben Ausdauer auch Renneinteilung und Regeneration entscheidend.

„Die Bedingungen waren typisch für die Wüste – trocken, staubig und fordernd. Aber genau das macht den Reiz dieses Rennens aus. Die Stimmung im Base Camp und entlang der Strecke war unglaublich. Dieser Sieg bedeutet mir beim größten 24 Stunden MTB Event von Amerika sehr viel. Aber ohne die Betreuung meines Freundes, Florians, wäre dies nicht möglich gewesen“, sagte Kaufmann nach dem Zieleinlauf am Sonntag um 13.15 Uhr Ortszeit.

Das riesige Base Camp mit Wohnwägen und Zelten machte das Rennen einmal mehr zu einem Treffpunkt der internationalen Mountainbike-Szene. Für Kaufmann ist der Triumph ein starkes Signal zum Saisonauftakt – und ein Sieg mit Ansage über 24 Stunden.


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